1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Graben: Autofahrer müssen mit Anzeige rechnen

Graben

13.06.2019

Graben: Autofahrer müssen mit Anzeige rechnen

Copy%20of%20Gemeiderat%20Garben-001.tif
2 Bilder
Von hier aus fahren verbotener Weise zahlreiche Besucher zum Gräbinger Freizeitgelände. Die Gemeinde wird die Verkehrssünder in Zukunft der Polizei melden.
Bild: Uwe Bolten

Welchen Weg Besucher des Freizeitgeländes in Zukunft nicht mehr benutzen sollten und wie gemeindliche Projekte voranschreiten, wurde im Gemeinderat deutlich.

Eine Vielzahl von Themen mit direkter Auswirkung auf die Bürger beschäftigte den Gemeinderat in Graben. Der letzte Tagesordnungspunkt betraf dabei die Fahrt zum Freizeitgelände.

„Immer wieder befahren Autos den verlängerten Weg von der Angerstraße zum Südende des Freizeitgeländes“, stellte Bürgermeister Andreas Scharf auf Nachfrage von Peter Käs (Freie Wähler) fest. „Dies werden wir nicht dulden, da für diesen Weg alleinig die Nutzung von landwirtschaftlichen Kraftfahrzeugen zulässig ist. Fahrzeuge, die dort fahren oder parken, werden wir der Polizei melden“, sagte Scharf. Er verwies auf die zahlreichen Parkplätze auf der Westseite des Geländes. „Auch wenn vom Süden her der Weg zum Grillplatz kürzer ist, ist dies kein Grund, sich über Verbote hinwegzusetzen“, stellte er unmissverständlich fest.

  • Verkehr: „In der letzten Zeit werden ständig die Leitpfosten an der Verbindungsstraße zwischen Lagerlechfeld und Graben herausgerissen, umgelegt oder mitgenommen“, berichte Bürgermeister Scharf. Nach Rücksprache mit der Polizeiinspektion Schwabmünchen kann aufgrund der guten Ausleuchtung des Radweges, die gleichzeitig die Straße gut erkennbar mache, auf die Leitpfosten verzichtet werden. Diese Ansicht fand ebenfalls die ungeteilte Zustimmung des Rates.
  • Parken: Den parkenden Fahrzeugen auf den Grünflächen vor der Gräbinger Sporthalle bei größeren Sportveranstaltungen soll durch ein Hinweisschild auf die Parkmöglichkeiten an der Schule begegnet werden. Eine Regelung durch Parkverbotsschilder hielt der Gemeinderat für nicht zweckmäßig.

Container am neuen Wertstoffhof beim Edeka müssen ebenerdig sein

  • Wertstoffhof: Die Pläne zum Neubau des Wertstoffhofes in unmittelbarer Nähe zum Edeka-Markt nehmen Formen an. Die Pläne des beauftragten Büros Sweco stießen sowohl beim Abfallwirtschaftsbetrieb als auch bei den Mitarbeitern sowie dem Bauhof auf Zustimmung. „Leider können die Container nicht versenkt werden, da nur eine ebenerdige Abholung möglich ist“, sagte Scharf. Anregungen von Räten, wie die Eingrünung der Anlage als Sicht- und Windschutz, sollen mit in den Plan aufgenommen werden. Scharf riet den Bürgervertretern, sich neu errichtete Wertstoffhöfe in Langenneufnach oder Klosterlechfeld anzuschauen, um sich ein besseres Bild machen zu können.
  • Friedhof: Die Planungen zur Neugestaltung des Friedhofs gingen ebenfalls weiter voran. Die zusätzlichen Bänke sollen nach Willen des Rates in der gleichen Bauart wie die bestehenden ergänzt werden; eine neue Variante mit Armlehnen erhielt keine Zustimmung. Für das Holzkreuz muss nach dem Umbau ein neuer Platz gefunden werden. Das Gremium folgte dem Vorschlag des Bürgermeisters, dies erst nach Fertigstellung des neuen Wegenetzes zu bestimmen. Erst dann sei optisch der beste Platz festzulegen.
  • Zuschuss: Dem Antrag der Schützengesellschaft auf Bezuschussung zur Erneuerung und Neuausstattung der Vereinstracht stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Für die Gesamtsumme, die etwas über 2000 Euro liegen werde, wird eine Unterstützung von 30 Prozent gewährt.

Schrift für Infotafeln in Graben sind zu klein

  • Infotafeln: Nachdem die Standortfrage der neuen Infotafeln besprochen war, sollten Musterschilder einen Eindruck über die Lesbarkeit machen. „Die Schrift ist eindeutig zu klein“, stellte Scharf fest und erteilte dem Bauhof unter Zustimmung der Räte den Auftrag, ein neues Schild mit geänderter Beschriftung anfertigen zu lassen.
  • Plakatwände: „Offensichtlich war den Parteien zur Europawahl die Rückfrage zur Plakatierung bei der Gemeinde zu aufwendig“, spekulierte Scharf zur geringen Nachfrage an die für den Wahlkampf installierten Plakatwände. Es wurde festgestellt, dass einige Plakate ständig heruntergerissen wurden und bei den Parteien Unverständnis darüber herrschte, dass nur ein Plakat angebracht werden durfte. „Insgesamt hat sich die Regelung bewährt, da das Plakatieren an jeder freien Leuchte und Ecke ausgeblieben ist“, resümierte er. Die Verordnung soll in einer der nächsten Sitzungen aufgrund von Schwachstellen noch einmal thematisiert werden.
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren