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Kein großer Wurf im Bankenkrieg

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Kommentar Von Pitt Schurian
11.06.2018

Im kleinen Oberottmarshausen betreuen künftig zwei Raiffeisengenossenschaften die Bankkunden.

Die Raiffeisenbank Bobingen versucht im Ringen um das Filialnetz, den Ball flach zu halten. Vorstand Fröchtenicht kommentiert nicht öffentlich den Vorstoß der Schwabmünchner Kollegen in sein Geschäftsgebiet und diesegeben sich uninteressiert, was die Raiba Bobingen betrifft. Man zieht sein Ding durch und spricht wenig übereinander und noch weniger miteinander.

Fröchtenicht stellt seine Ankündigung zweier Automatenstellen auch nicht als Einlenken dar oder Nachgeben. Die Lösung für die Siedlung mit Bezahlmodell sei eben ein Angebot, weil so dringend nach Alternativen gefragt wurde. Und das Scheitern eines Wohnbauprojektes in Oberottmarshausen habe zur Folge, dass die Raiffeisenbank nun viel Platz dort in eigener Liegenschaft behält. Platz, den sie nicht braucht und nicht selbst vermieten oder bebauen kann.

Es bleibt Spekulationen vorbehalten, ob es Zusammenhänge mit der Filialschließung gibt. Eher nicht, denn in dem Bauantrag, den der Gemeinderat Oberottmarshausens im Oktober 2017 ablehnte, ging es um die Überbauung des Lagerhauses, nicht der Bankfiliale. Die sollte stehen bleiben. Nun wird sie Behausung für einen einzelnen Automaten. Nicht mehr. Ein großer Wurf ist diese Nachbesserung nicht.

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