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Lechfeld

21.09.2012

Letztes Oktoberfest mit Geschwader

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Großer Andrang herrschte schon am Nachmittag beim letzten Oktoberfest des Jabog 32 auf dem Lechfeld.

  Sie nutzten die letzte Einladung des JaboG 32 zu einem frohen Nachmittag und einem langen Abend

 Der Andrang schien rekordverdächtig: Schon am Nachmittag drängten gestern Autokolonnen, Radfahrergruppen und Fußgänger auf das Gelände des Fliegerhorsts bei Lagerlechfeld. Weit vor die Festhalle hinaus standen Menschenschlangen für Essensbons an. War es das schöne Herbstwetter, das so früh schon so viele Besucher anzog? Oder war es die letzte Chance auf ein Oktoberfest an dieser Stelle? Noch schneller als die Stimmung kochten die Gerüchte. War es das letzte Oktoberfest der Luftwaffe? Oder das letzte der Bundeswehr? Keiner weiß es genau. Auf jeden Fall war es das letzte Familienfest des Jagdbombergeschwaders 32. Dessen Auflösung läuft bereits unwiderruflich. Das zeigte schon die Flugzeugausstellung auf dem Rollfeld. Dort erwiesen Modellbauer mit einer exakten Nachbildung der einer  Maschine der Tiger-Staffel dem Geschwader die Ehre. Samt Sonderlackierung und aufheulenden Triebwerken stand das kleine Modell da. Der grell strahlende Tornado der Tigers wartet unterdessen auf ein ungewisses Schicksal. Ihm droht die Ausmusterung. Die Staffeln der Tigers und Monsters sind schon aufgelöst, vom Lechfeld aus startet nurmehr eine gemeinsame fliegende Staffel. Immer mehr Piloten verlassen das Lechfeld zu neuen Aufgaben an anderen Stützpunkten. Im Frühjahr 2013 wird die letzte Maschine feierlich zu verabschieden sein.

 Wehmut gab es also an manchen Biertischen. Auf dem weitläufigen Gelände überwog jedoch auch diesmal die freundliche und lockere Atmosphäre eines Familienfestes. Für Kinder hatten die Soldaten eine Geschwaderrallye vorbereite, ein Spielzelt und eine Hüpfburg. Es gab Kamel- und Ponyreiten. Ganze Familien standen mit Kindern und Großeltern auch diesmal Schlange, um die große Transall zu besteigen. Das große Transportflugzeug zieht offenbar noch immer viele in den Bann.

Auf dem Rollfeld erwiesen Maschinen anderer Luftwaffeneinheiten dem JaboG 32 die Ehre.  In der Festhalle ging es dann zusehends in den gemütlichen Abend über. Die Standortkapelle unter der Leitung von Michael Rehberger und die „Erdinger 4“ machten kräftig Stimmung.

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