1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Motorradfahrer auf „Rennstrecke“: Blitzen reicht nicht

Motorradfahrer auf „Rennstrecke“: Blitzen reicht nicht

Daniel Weber
Kommentar Von Daniel Weber
05.03.2019

Die Kreisstraße A16 zwischen Münster und Birkach war bei einigen Motorradfahrern als Rennstrecke beliebt. Doch die Polizei hat etwas gegen Raser unternommen.

Dass mit der Hobby-Raserei auf der Kreisstraße A16 kurzer Prozess gemacht wurde, war die einzig richtige Entscheidung. Viel zu lange war die Polizei dazu gezwungen, dem Treiben hilflos zuzusehen. Die Motorradfahrer warnten einander, wenn eine Streife Position an der Strecke bezogen hatte, und gaben wieder ungeniert Gas, sobald die Beamten unverrichteter Dinge abgezogen waren. Und am Schluss war die Polizei auch noch der Buhmann, weil sie angeblich nichts gegen die Raser unternahm. Nur zu verständlich, dass Inspektionsleiter Gernot Hasmüller der Kragen platzte. Er selbst hat mit dem Landratsamt maßgeblich zur neuen Regelung beigetragen.

Raserei zwischen Münster und Birkach endete teilweise tödlich

Bei der Raserei von Münster nach Birkach und wieder zurück ging es nicht nur um Ordnungswidrigkeiten, sondern auch um Menschenleben. Die Rowdys gefährdeten sich schließlich nicht nur selbst, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer, wenn sie mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Kurven schnitten. Oft genug mussten die Rettungskräfte dann die Verletzten, manchmal die Toten bergen.

Schade ist, dass auch alle vernünftigen Motorradfahrer von der Einschränkung betroffen sind. Aber sie verstehen sicher, dass die Gesundheit Unbeteiligter vor Freizeitvergnügen geht.

Lesen Sie hier den Artikel über die für Motorradfahrer unfallträchtige Strecke zwischen Münster und Birkach: Motorräder verboten: Weniger Unfälle auf „Rennstrecke“

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren