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Klosterlechfeld

25.06.2020

Nach Wasserschaden: Bauarbeiten am Kindergarten in Klosterlechfeld gehen weiter

Der Weg zum Bahnhaltepunkt Klosterlechfeld ist nun öffentlich.
Bild: Schneider

Plus Beim Neubau des Franziskus-Kindergartens in Klosterlechfeld geht es wieder voran.

Der Zugangsweg zum Bahnsteig in Klosterlechfeld zwischen dem früheren Bahnhofsgebäude und dem Neubau der Wohnanlage ist nun fertiggestellt und vermessen. Der 38 Meter lange Weg von der Bahnhofstraße bis zum Bahnhaltepunkt wurde nun als beschränkt-öffentlicher Gemeindeweg gewidmet.

Vom Neubau des Franziskus-Kindergartens an der Alpenstraße brachte Bürgermeister Rudolf Schneider gute Nachrichten. Nach Austrocknung des Wasserschadens, der zu einer Baueinstellung und Untersuchung geführt hatte, wurde die Freigabe für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten erteilt. Die gesamte Dacheinschalung wurde erneuert und mit den Putz- und Estricharbeiten begonnen. Im August sind die Außenarbeiten vorgesehen, sodass mit einer Fertigstellung noch in diesem Jahr zu rechnen ist.

Klosterlechfelder Gemeinderat bestimmt vier Referate

In einer ganztägigen Klausurtagung einigte sich der Gemeinderat auf die Bestimmung von vier Referaten zur Unterstützung des Ersten und Zweiten Bürgermeisters. Als Beauftragter für Senioren wurde Werner Karge ( CSU), für Jugend und Sport Felix Zinßer (Grüne/ SPD) und für Wirtschaft Matthias Krause (GfK) ernannt.

Nach Wasserschaden: Bauarbeiten am Kindergarten in Klosterlechfeld gehen weiter

Das vierte Referat wird von Claudia Laerm (U.K.W) besetzt. Über dessen Namen wird noch einmal nachgedacht, da Claudia Laerm mit der Bezeichnung „Bildung, Schule und Familie“ nicht glücklich war. „Der Bildungsauftrag der Schule wird vom Kultusministerium und nicht von der Gemeinde wahrgenommen“, erklärte die Gemeinderätin dazu. Die Beauftragten erhalten für ihre Tätigkeit eine monatliche Vergütung von 75 Euro.

In der Klausurtagung befassten sich die Räte auch mit der Anpassung der Planung für das Baugebiet „Otto-Wanner-Straße Nord“ und der Änderung des Bebauungsplans für das Gewerbegebiet Am Wäldle, mit dem Ziel, die landwirtschaftliche Fläche aus dem Baugebiet zurückzunehmen und dafür eine Gewerbefläche südlich des Wertstoffhofes auszuweisen. Außerdem soll ein Bebauungsplan für den Bereich der Ulrichstraße zur Nachverdichtung im erträglichen Maß aufgestellt werden.

Laura Eder vom Caritasverband Schwabmünchen stellte dem neuen Gemeinderat die bisherigen Aktivitäten der Nachbarschaftshilfe „Wir daheim auf dem Lechfeld“ vor. Die Förderung über das Leader-Programm der Europäischen Union läuft noch bis Mitte Juni 2021. Ab kommendem Monat wird der Seniorenfahrdienst in Klosterlechfeld und Untermeitingen anlaufen, dessen Fahrer auch aus dem Kreis der Nachbarschaftshilfe kommen.

Gemeinderat genehmigt Fördergelder für die Nachbarschaftshilfe

Eder stellte die neue Förderrichtlinie des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vor. Mit dem Programm „Selbst bestimmt leben im Alter (Sela)“ können neue Konzepte und insbesondere die personelle Unterstützung der Nachbarschaftshilfen mit bis zu 10.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert werden.

Die Nachbarschaftshilfen bekommen finanzielle Förderung.
Bild: Peter Wieser

Der Gemeinderat stimmte für die Beanspruchung dieser Förderung, das konkrete Konzept soll mit dem Caritasverband ausgearbeitet werden. Schon jetzt wurde die Beschaffung eines Elektro-Lastenfahrrades für die Einkaufshilfe mit Förderung durch das Landratsamt Augsburg beantragt. Für die Neubeschaffung eines Kühltransporters für die Lechfelder und Schwabmünchner Tafel beschloss der Gemeinderat einen Zuschuss von 800 Euro.

Die gemeinsame Entwicklung der Lechfeld-Gemeinden (GEL) wird auch im neu aufgelegten Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ der Städtebauförderung fortgesetzt. Dieser Prozess wird bereits seit 2011 erfolgreich betrieben.

Bauausschuss spricht sich für Halteverbot in der Bayernstraße aus

Der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss entschied nach einer Ortsbesichtigung mit knapper Mehrheit von vier gegen drei Stimmen, dass zur Entspannung der Parksituation in der Bayernstraße vorerst nur ein Halteverbot im Kurvenbereich von der Einmündung der Schwabenstraße bis zu den Glascontainern angeordnet wird. Der Vorschlag eines Zonenhalteverbotes mit gekennzeichneten Parkflächen wurde somit zurückgestellt.

Zwei Bauanfragen im Wohngebiet im Bereich der Bayern- und Schwabenstraße wurde grünes Licht gegeben. Ein Bauträger will dort zwei Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus und zwei private Bauherren ein Doppelhaus mit Dachgauben errichten. Der Bauausschuss erteilte das Einvernehmen mit der Maßgabe, dass nur zwei Vollgeschosse bis zu einer Gebäudehöhe von neun Metern zulässig sind.

Keine Bedenken gab es gegen die Errichtung eines Carports in der Lindenstraße und gegen die Nutzungsänderung einer Wohnung zu einem Büro in der Bayernstraße. Abgelehnt wurde dagegen der Antrag auf Errichtung eines Sichtschutzzaunes mit 1,80 Metern Höhe im Wacholderweg, weil der Bebauungsplan nur eine Höhe von 1,20 Metern zur öffentlichen Fläche hin vorsieht.

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