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Ultratour 2

09.08.2011

Strampeln durch das Hochland von Tibet

Immer näher kommen Christian Rottenegger (Bild) und seine beiden Mitstreiter auf der Ultratour 2 ihrem Radziel, bevor die zweite große Herausforderung folgt: die Besteigung des über 8000 Meter hohen Shishapangma.

Die Probleme werden weniger, der Shishapangma rückt näher

Bobingen/Tibet So langsam scheinen sich einige Probleme auf der Ultratour 2 für Christian Rottenegger aus Bobingen, Annette Kniffler und Michael Grünebach doch zu lösen. Nach den technischen Pannen behinderten jedoch noch Forderungen lokaler Stellen nach bestimmten Visa die Radtour von Augsburg in die Welt des Himalaja. Inzwischen sind sie in Tibet angekommen. Jetzt gehen sie die letzten großen Radetappen vor der Besteigung des Shishapangma (8023 Meter) an.

Nachdem Dirk Blume und Michael Grönebach in Almaty gelandet und mit Christian Rottenegger und Annette Kiffler problemlos über die Grenze von Kasachstan geradelt waren, schien das große Abenteuer plötzlich beendet zu sein. Denn sie wurden gestoppt, der Spionage verdächtigt und auf eine „schwarze Liste“ gesetzt. Danach mussten sie jede Nacht in Hotels übernachten.

Dann, 200 Kilometer später in der Provinz Xinjiang, teilte man ihnen mit, sie bräuchten für die Weiterfahrt ein generelles Visum. Doch ein derartiges Papier war bisher nicht verlangt worden. Außerdem sei eine Verlängerung der Visa nicht möglich. Somit beschlossen die vier, die gigantische Etappe durch die Taklamakan-Wüste abzukürzen. Dadurch war es möglich, den Xinjian-Tibet-Highway doch noch zu befahren.

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Drei gigantische Pässe

Am 31. Juli hatte sich Dirk Blume von der Gruppe getrennt, da er das Tempo von Annette und Christian nach ihren inzwischen rund 8000 Kilometern „Training“ nicht mithalten konnte. Er schreibt inzwischen ein eigenes Reisetagebuch. Inzwischen haben Christian Rottenegger, Annette Kniffler und Michael Grönenbach nach Durchfahren dreier gigantischer Pässse (Chiragsaldi-Pass, Xaidulla-Pass und Kosbel Pass ) bis auf über 5000 Meter Höhe die Provinzgrenze von Tibet erreicht.

Nach Durchquerung der Hochebenen von Aksai Chin geht es dann insgesamt etwas niedriger weiter durch die Berge. Allerdings muss sich das Trio dann schon bald wieder auf über 5200 Meter hochstrampeln.

Das Reisetagebuch im Internet unter

www.tibetblume.com

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