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Reinhartshofen

21.01.2019

Zuschuss:  Viertelmillion für das Gemeinschaftshaus

So sieht das alte Schulhaus jetzt aus. Es soll umgebaut werden.
2 Bilder
So sieht das alte Schulhaus jetzt aus. Es soll umgebaut werden.
Bild: Hieronymus  Schneider

Reinhartshofen erhält 250000 Euro für den Umbau der alten Schule

 as war ein glücklicher Tag für die Gemeinde Großaitingen und besonders für den Ortsteil Reinhartshofen, als Staatssekretärin Carolina Trautner mit einem Förderbescheid des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Händen im Rathaus ankam. Denn der Antrag der Gemeinde auf Förderung des Umbaus der alten Schule zu einem Dorfgemeinschaftshaus für Reinhartshofen wird mit dem Höchstbetrag von 250000 Euro gefördert.

Förderhöchstbetrag: Mehr geht nicht

Bürgermeister Erwin Goßner war sichtlich erfreut und auch die Verwaltungsfachangestellte Sarah Renz strahlte, dass ihr Erstlingswerk als Sachbearbeiterin so einen großen Erfolg hatte. Denn der im Jahre 2016 beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach eingereichte Antrag wurde dort sehr positiv bewertet und mit dem Förderhöchstbetrag dem Ministerium und dem bayerischen Landtag empfohlen.

Christian Kreye, der leitende Baudirektor dieses Amtes begründete dies damit, dass die Attraktivität Reinhartshofens als Station der bayerisch-schwäbischen Route des Jakobusweges dadurch noch gesteigert werde. „Doch hier geht es nicht um die Pilger, sondern um einen attraktiven Lebensraum für die 450 Einwohner, die ihr Dorf als Heimat und nicht als Pendlerschlafstätte erleben sollen“, sagte Kreye und wies auf die vielfältige Nutzung des vertrauten alten Schulhauses als generationsübergreifende Begegnungsstätte und Anlaufpunkt für Vereine und Bürger hin.

Gemeinschaftshaus soll barrierefrei werden

„Durch die Herstellung der Barrierefreiheit wird sichergestellt, dass auch wirklich alle Bürger das Gemeinschaftshaus nutzen können“, ergänzte Carolina Trautner. Kreye bedankte sich für die Bewilligung der Haushaltsmittel für die ländliche Entwicklung. Im Jahr 2018 flossen rund 13,3 Millionen Euro aus Töpfen von Land, Bund und Europa in die Dorferneuerung von schwäbischen Gemeinden. Allein im Landkreis Augsburg werden rund 30 Projekte betreut.

Bau könnte trotzdem noch teurer werden

Bei einer erwarteten Gesamtinvestition von 419000 Euro für den Umbau der alten Schule in Reinhartshofen entspricht die Förderung 63 Prozent. Bürgermeister Goßner gab allerdings zu bedenken, dass bei der derzeitigen Lage in der Baubranche mit einem Anstieg der Baupreise zu rechnen sei.

Mit alten Fotos und Zeichnungen von Schülern zeigte er die Geschichte des im Jahre 1854 als Schulhaus nur mit Erdgeschoss und Satteldach errichteten Gebäudes auf. 1930 erhielt es einen Anbau und 1955 wurde es aufgestockt. Im Jahre 2001 wurde daneben das Feuerwehrhaus angebaut.

Bei der grundlegenden Sanierung und Modernisierung zu einem modernen Treffpunkt für die Bürger wird auch ein Aufzug eingebaut. „Der Bezug zur Vergangenheit soll aber durch die Beibehaltung des Eingangs und der grünen Fensterläden erhalten werden“, versprach Bürgermeister Goßner den anwesenden Gemeinderäten, darunter Norbert Steiner und der Bürgervertreter Herbert Weh aus Reinhartshofen.

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