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04.03.2019

Beim Saisonfinale ist Zielsicherheit gefragt

Ganz genau zielen müssen beim Saisonfinale die Luftpistolenschützen, die mit ihrem Team noch um die Meisterschaft oder gegen den Abstieg kämpfen.

Im Luftpistolen-Rundenwettkampf des Gaues Lech/Wertach bleibt es in den meisten Klassen spannend bis ganz zum Schluss. In der Gauoberliga gibt es in beiden Gruppen ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um den Titel

Von Manfred Stahl

Schwabmünchen Spannend bis ganz zum Schluss bleibt es in dieser Saison im Luftpistolen-Rundenwettkampf des Schützengaues Lech/Wertach. Anders als im Luftgewehr-Rundenwettkampf, in dem vor den beiden abschließenden Runden bereits viele Entscheidungen gefallen sind (wir berichteten), ist bei den Luftpistolenschützen im Kampf um die Meisterschaft sowie gegen den Abstieg vor den beiden Schlussdurchgängen noch vieles offen.

Ganz besonders spannend ist der Kampf um die Meisterschaft in der höchsten Klasse auf Gauebene, der Gauoberliga. Hier gibt es in beiden Gruppen an der Tabellenspitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Teams.

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Vor dem nun anstehenden Saisonfinale, bei dem bei einigen Teams und ihren Schützen Zielsicherheit gefragt ist, wollen wir einen Überblick über die Situation in den einzelnen Klassen geben.

Gauoberliga Südwest Sowohl an der Tabellenspitze als auch am Tabellenende fällt die Entscheidung wohl erst ganz zum Schluss. Im Kampf um die Meisterschaft liegen die Schlossbergschützen Scherstetten und der Titelverteidiger Hubertus Langerringen mit jeweils 14:2 Punkten gleichauf an der Spitze. Gewinnen beide Teams jeweils auch ihre beiden noch ausstehenden Wettkämpfe (Scherstetten in Hiltenfingen und gegen Klimmach – Langerringen in Klimmach und gegen die SG Schwabegg II) muss die Gesamtringzahl entscheiden. Hier hat Scherstetten derzeit die Nase um 57 Ringe vorne. Im Kampf um den Klassenerhalt fällt die Entscheidung zwischen Alpenrose Hiltenfingen (2:14 Punkte) und dem Aufsteiger Tell Tronetshofen/Willmatshofen (0:16 Punkte), der die Hiltenfinger im abschließenden Duell zu Gast hat und sich dort mit einem Sieg noch auf den rettenden fünften Platz vorschieben könnte.

Gauoberliga Nordost Hier haben die mit 16:0 Punkten noch ungeschlagenen Brunnenschützen Königsbrunn als Aufsteiger die besten Karten im Kampf um die Meisterschaft. Ihr Vorsprung auf den Verfolger Singold Großaitingen II, bei dem sie am 12. März zum direkten Duell antreten müssen, beträgt allerdings nur zwei Punkte und 13 Ringe. Gewinnen die Königsbrunner in Großaitingen, ist alles klar. Verlieren sie dagegen, könnte am Ende auch hier die Gesamtringzahl den Ausschlag geben. Im Kampf gegen den Abstieg hilft Edelweiß Bobingen (0:16 Punkte) bei vier Punkten und 68 Ringen Rückstand auf Hubertus Oberottmarshausen (4:12 Punkte) angesichts von nur noch zwei ausstehenden Wettkämpfen wohl nur noch ein kleines Wunder, obwohl die Bobinger noch direkt auf Oberottmarshausen treffen.

GauligaKurz vor dem Gewinn der Meisterschaft steht hier als Aufsteiger die zweite Mannschaft der Brunnenschützen Königsbrunn (16:2 Punkte). Sie braucht noch maximal einen Punkt aus drei noch ausstehenden Begegnungen, da die Verfolger Auerhahn Reinhartshausen III, SG Schwabegg III (beide 12:8 Punkte) und Edelweiß Gennach (10:8 Punkte) schon deutlichen Rückstand haben.

Alle drei Verfolger könnten theoretisch sogar noch in Abstiegsgefahr geraten, denn nach aktuellem Stand steigen drei der sieben Teams ab. Auf den Abstiegsplätzen rangieren derzeit Hubertus Langenneufnach II (8:12 Punkte), Singold Großaitingen III (6:14 Punkte) und Schlossbergschützen Scherstetten II (4:16 Punkte). Für Großaitingen und Scherstetten bleibt im Grunde nur noch die Hoffnung, dass der Gausieger in die Bezirksliga aufsteigt und sich dadurch die Zahl der Absteiger auf zwei verringert.

A-Klasse Südost Hier ist alles geklärt, denn Singold Großaitingen IV steht mit 12:0 Punkten bereits vorzeitig als Meister und Aufsteiger in die Gauliga fest. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Hubertus Langerringen II (6:6 Punkte) beträgt bereits sechs Zähler.

A-Klasse Nordwest Hier kommen mit Auerhahn Reinhartshausen IV (8:4 Punkte), der ZSG Großaitingen II (8:6 Punkte), Immergrün Bobingen und Tell Tronetshofen/Willmatshofen II (beide 6:6 Punkte) noch vier der fünf Teams für den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Gauliga in Frage. Im Grunde ist alles offen, da der Tabellenführer Auerhahn Reinhartshausen es noch mit Immergrün Bobingen und der ZSG Großaitingen II zu tun bekommt.

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