Tischtennis

17.04.2019

Drei Aufstiege für den PSV

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Für die Damen des PSV Königsbrunn geht es nach dem Aufstieg kommende Saison in der Bezirksoberliga weiter.

Königsbrunner Teams feiern erfolgreichen Saisonabschluss

Beim spannendsten und schönsten und letzten Heimspieltag beim Polizei SV Königsbrunn traten die Tischtennisdamen in zwei Mannschaften und die Herren mit ihrer ersten Mannschaft an.

Die Herren konnten befreit aufspielen, denn ihr Aufstieg war bereits vor dem Spiel perfekt. Für beide Damenmannschaften ging es noch um jeden Punkt.

Knappe Sätze, klare Spiele - Aufstieg für die erste Damenmannschaft

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Die erste Damenmannschaft trat mit Bettina Haltmayer, Bianca Willert und Katharina Fürst gegen den SV Mindelzell an. Für den sicheren ersten Platz in der Bezirksliga A Süd war ein hoher Sieg nötig.

Die drei Damen kämpften sich durch einige fünfte Sätze zum souveränen 10:0-Sieg. Sie stehen damit auf Platz 1 vor der SpVgg Langenneufnach, die wie der PSV ein Spielverhältnis von 34:2 haben, jedoch in Einzelpunkten nicht mit dem PSV mithalten können. Die beste Bilanz der Liga hatte die Nummer eins des PSV Bettina Haltmayer mit 25:2-Punkten. Ab nächster Saison dürfen die ersten Damen dann in der Bezirksoberliga antreten.

Zweite Damenmannschaft schafft trotz Unterzahl den Aufstieg

Die zweite Damenmannschaft hatte an diesem Heimspieltag nicht die besten Voraussetzungen für einen Aufstieg. In der Bezirksliga B steigen zwei Mannschaften auf und der PSV klammerte sich an den zweiten Platz, dicht gefolgt vom Lokalrivalen TSV Königsbrunn. An diesem Abend mussten die PSV-Damen dann auch noch in Unterzahl antreten. Durch eine Spielverlegung und verletzungsbedingten Ausfällen war keine dritte Dame mehr verfügbar. In dieser Unterbesetzung sollte ein 5:5 her, damit der Aufstieg sicher war. Durch das Fehlen der dritten Dame stand es zu Beginn schon 0:3 für die Gäste aus Thannhausen. Doch Katharina Beck und Stefanie Weiser kämpften sich durch sieben Spiele ohne Pause und gaben dabei nicht einmal einen Satz ab. So lauteten das Doppel und die zweimal drei Einzel immer klar 3:0. Und nach nur 75 Minuten war die zweite Damenmannschaft mit 7:3-Erfolg aufgestiegen. Die Erleichterung und die Freude war groß, da sie nur zu zweit den Erfolg der insgesamt fünf Spielerinnen der letzten Saison krönen konnten.

Erste Herrenmannschaft steigt ohne Niederlage auf

Die Spannung stieg, als die Mannschaft um Kapitän Korbinian Kranzfelder beim TV Mering (Platz 3) antrat - den die Chance zur Sicherung der Meisterschaft war bei diesem Spiel gegeben. Doch bei Mering fehlten mehrere Stammspieler und somit mussten die Jungs „nur noch“ ihren Stiefel runter spielen. Dies machten Patrick Kienle, Daniel Weiser, Florian Siegwart, Korbinian Kranzfelder, Andreas Berndorfer und Daniel Ruder souverän und sicherten sich somit ein Spieltag vor Ende der Saison mit 9:1 die Meisterschaft.

Zum Abschluss der Saison stand noch das Heimspiel gegen den SSV Anhausen an, Patrick Kienle fehlte krankheitsbedingt, so konnten Daniel Weiser, Florian Siegwart, Korbinian Kranzfelder, Andreas Berndorfer, Daniel Ruder und Jonas Deuringer ein 9:3 erspielen.

Somit steigt die erste Herrenmannschaft aus der Bezirksklasse A Gruppe 1 Augsburg-Süd mit 34:2 Punkten vor dem Kissinger SC und dem TV Mering in die Bezirksliga Gruppe 2 Süd auf.

Patrick Kienle war der erfolgreichste an der Platte

Eine durchwegs konstante Mannschaftsleistung macht gerade bei den Herren den Titel mehr als verdient. Die Königsbrunner marschierten ohne Niederlage durch die Saison,einzig beim Kissinger SC reichte es „nur“ zu einer Punkteteilung.

Bilanztechnisch ist Patrick Kienle mit 29:1 Spielen der beste Spieler der Liga, auch Daniel Weiser (25:3), Florian Siegwart (14:3), Korbinian Kranzfelder (18:6), Andreas Berndorfer (13:6) und Daniel Ruder (12:7) konnten alle eine Schippe drauflegen im Vergleich zur letzten Saison und somit voll überzeugen.

Bei den Doppeln sieht es ähnlich aus: Kienle/Weiser (19:1) konnten sich nach der schwachen Rückrunde der letzten Saison wieder fangen und sind bilanztechnisch das beste Doppel der Liga, drittplatziert ist das Doppel Kranzfelder/Ruder (14:1) und nicht zu vernachlässigen ist das Doppel Siegwart/Berndorfer, das mit 6:5 immer wieder die Einser Doppel des Gegners besiegten.

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