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Eishockey

25.11.2019

EHC Königsbrunn: Zwei Drittel Tiefschlaf sind zu viel

Coach Waldemar Dietrich war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden.
Foto: Horst Plate

Der EHC Königsbrunn hatte sich für das Spiel im neuen Stadion in Geretsried viel vorgenommen, doch am Ende setzte es eine 5:9-Niederlage.

Auf eine starke Leistung des EHC Königsbrunn am Freitag folgte eine meist schwache in Geretsried. Bei den „River Rats“ kamen die Brunnenstädter setzte es eine 5:9-Niederlage.

EHC-Coach Waldemar Dietrich musste die Reise nach Geretsried mit nur zwölf Feldspielern und zwei Goalies antreten. Berufsbedingt fehlten Nico Neuber und Moritz Lieb. Elias Maier hatte die Grippe erwischt.

Das erste Drittel im neu eröffneten Geretsrieder Stadion verlief zunächst sehr zerfahren. Königsbrunn produzierte zahlreiche Fehlpässe und ließ dem Gastgeber zu viele Räume. Geretsried konnte sich immer wieder problemlos im Königsbrunner Drittel festsetzen und hatte erschreckend viel Platz. In der achten Spielminute musste Jennifer Harß ein erstes Mal hinter sich greifen, als die River Rats zum 1:0 einschossen. Der EHC hatte es zuvor verpasst, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern. Königsbrunn konnte zwar in der 15. Spielminute ausgleichen, doch nach einem Doppelschlag durch Geretsrieds Kontingenspieler Ondrej Horvath ging es mit einem 1:3 Rückstand für Königsbrunn in die erste Pause.

Trainer wechselt Torhüter

Im mittleren Spielabschnitt kassierte der EHC gleich den nächsten Doppelschlag von Horvath. Die Gastgeber lagen nach gerade mal 23 Spielminuten mit 5:1 in Front. Erst jetzt schien Königsbrunn aufzuwachen und zeigte nun einige schöne Spielzüge, aber ein Treffer blieb den Brunnenstädtern verwehrt. Auch nach dem 6:1 in Überzahl ging nicht viel beim EHC. Coach Waldemar Dietrich wechselte nun Jenny Harß aus und gab Nico Hetzel die Chance, sich zu präsentieren. Aber auch er musste gleich nach einer Minute hinter sich greifen. Nach 31 Spielminuten stand es schon 7:1 für die Gastgeber. Zwei Minuten vor der letzten Pause konnte Königsbrunn in doppelter Überzahl noch ein Tor nachlegen.

EHC Königsbrunn fehlt das Schussglück

Im letzten Spielabschnitt hatte sich der EHC Königsbrunn noch einiges vorgenommen. Die Mannschaft schien nun in der Partie anzukommen. Allein das Schussglück fehlte. In den ersten drei Minuten verhinderte zweimal der Pfosten einen weiteren Treffer der Königsbrunner. Geretsried war da effektiver, gleich der erste nennenswerte Angriff landete im Tor der Brunnenstädter.

Doch der EHC war jetzt zweikampfstärker und endlich präsent. Nur zwei Minuten danach gelang ein Treffer, eine weitere Minute später verwandelte Hayden Trupp einen Penalty zum 4:8. Bis Spielende traf jede Mannschaft noch einmal, sodass es bei Abpfiff 9:5 für die Gastgeber stand.

Geretsried gewann verdient gegen verschlafene Königsbrunner, die erst im letzten Spielabschnitt in die Spur fanden. Am Tabellenplatz hat sich nichts getan (Rang acht) und so wahrt man die Chance auf Platz sechs.

EHC-Coach Waldemar Dietrich war enttäuscht von der gezeigten Leistung: „Unser Auftritt im ersten und zweiten Drittel war desolat. Abwehrverhalten war nicht vorhanden. Die Spieler haben Zweikämpfe gemieden und die Scheibe zu leicht verspielt. Wir hatten genügend Chancen nach vorne und haben auch fünf Tore geschossen. Aber auswärts neun Treffer zu bekommen, das ist viel zu viel.“

Tore: 1:0 Strobl (Stava) (8.), 1:1 Srámek (Reuß) (15.), 2:1 Horvath (18.), 3:1 Horvath (Strobl) (20.), 4:1 Horvath (Strobl, Stava) (21.), 5:1 Horvath (Strobl) (23.), 6:1 Reiter (Hölzl, Rizzo) (30.), 7:1 Horvath (Strobl, Stava) (31.), 7:2 Trupp (Srámek, Auger) (38.), 8:2 Strobl (Stava) (44.), 8:3 Srámek (Auger) (46.), 8:4 Trupp (47.), 9:4 Englbrecht (52.), 9:5 Srámek (Trupp) (53.)

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