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Fußball, Bayernliga

15.04.2015

Schon der fünfte Anlauf

Im fünften Anlauf soll es zu einer Neuauflage des Duelles zwischen dem niederbayerischen Gastgeber TSV Bogen (weiße Trikots) und dem TSV Schwabmünchen (rechts Daniel Raffler) kommen.
Bild: Reinhold Radloff

Schwabmünchen reist heute zum bereits mehrfach abgesagten Auswärtsspiel beim TSV Bogen. Warum sich das Team von Trainer René Ott fast von selber aufstellt und nicht nur im Bus viele Plätze frei sind

Im fünften Anlauf soll es diesmal endlich klappen. Heute um 18 Uhr wird im städtischen Stadion Bogen von Schiedsrichter Philipp Götz aus Eltersdorf das ursprünglich für den 29. Juli 2014 terminierte Spiel der 5. Runde der Fußball-Bayernliga zwischen dem TSV Bogen und dem TSV Schwabmünchen angepfiffen.

Aus verschiedenen Gründen musste die Begegnung immer wieder abgesagt und verschoben werden, doch diesmal rollt der Bus der Schwarz-Weißen um 13.30 Uhr vom TSV-Sportheim die weite Reise Richtung Niederbayern. „Wir haben noch genügend freie Plätze, sowohl im Bus als auch im Kader“, bemerkt TSV-Coach René Ott etwas ironisch vor der unbeliebten Partie mitten in der Woche.

Zahlreiche Spieler fallen für das heutige Spiel aus

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Gesperrt, verletzt, Abiturprüfungen, beruflich verhindert und teilweise wohl auch fehlende Motivation. Wer sich beim Abschlusstraining der Singoldstädter am Montag etwas genauer umhörte, musste fast nur negative Schwingungen aus dem Spielerkreis vernehmen. Dabei ist für die Schwabmünchner bei einem Blick auf die Tabelle in Sachen Klassenerhalt noch alles möglich, zumal sie von allen Mitkonkurrenten bis jetzt die wenigsten Spiele absolvierten.

Allein der Glaube daran scheint in den letzten Wochen aufgrund der vielen Negativergebnisse verloren gegangen zu sein. „Wir haben fast die identischen Voraussetzungen wie letzten Mittwoch vor dem Spiel beim TSV Rain. Da hat uns niemand etwas zugetraut und wir hätten um ein Haar einen Punkt entführt“, hofft der Schwabmünchner Coach René Ott trotz allem auf eine Überraschung.

Michael Schreitmiller hütet diesmal das Tor des TSV

Zweifellos stellt sich das Team, in dem Michael Schreitmiller den verhinderten Stammkeeper Sebastian Steidle ersetzt und zu dem zwei noch nie eingesetzte A-Junioren-Spieler gehören, fast von alleine auf.

Deshalb sieht TSV-Abteilungsleiter Germar Thiele die Auseinandersetzung als Bonusspiel: „Ein Punkt wäre schon eine tolle Sache. Allerdings beginnt für mich die Entscheidung um unseren Bayernligaverbleib erst anschließend mit den Endspielen zu Hause gegen Raisting und Bad Kötzting.“

Mit dem TSV Bogen wartet eine sehr robuste Truppe auf die Schwabmünchner, die dank einer bemerkenswerten Leistung bereits jetzt auf dem vierten Tabellenrang festzementiert zu sein scheint. Im November siegten die Wagner-Schützlinge in Schwabmünchen 2:0. Alles andere als ein erneuter Dreier der Gastgeber aus Niederbayern wäre unter den gegebenen Voraussetzungen zumindest eine kleine Sensation.

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