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Niederlande - Deutschland

14.10.2018

Einzelkritik: Fast jeder in der Nationalmannschaft enttäuscht

Mats Hummels (rechts) und Torwart Manuel Neuer stehen nach der Niederlage gegen die Niederlande enttäuscht auf dem Platz.
Bild: Ina Fassbender, dpa

Deutschland spielte beim 0:3 gegen die Niederlande schwach. Manuel Neuer ließ seine Sicherheit vermissen, vorne fehlte die Torgefahr. Die Einzelkritik.

Nach dem 0:3 gegen die Niederlande wirkten Bundestrainer Joachim Löw und die Spieler fassungslos. Was die Mannschaft auf dem Platz gezeigt hatte, war schwach und trübe die Hoffnungen auf einen Neuanfang nach dem Debakel bei der Fußball-WM 2018.

Auch viele erfahrene Spieler enttäuschten bei dem Spiel, nur wenige konnten eine gute Leistung zeigen. Hier die Einzelkritik.

DFB-Elf: Spieler in der Einzelkritik

Neuer: Musste gleich auf der Hut sein (3.). Die gewohnte Sicherheit strahlte der Kapitän nicht aus. Stark gegen Dumfries (49.).

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Ginter: Verteidigte - mehr lange nicht. Später mehr ins Offensivspiel einbezogen. Sein Vorstoß (81.) wurde elfmeterreif gestoppt.

Boateng: Schloss einige Räume. In der Spieleröffnung allerdings mit vielen schwachen Pässen und Ballverlusten. Quälte sich angeschlagen.

Hummels: Beim Gegentor verhinderte er Babels Kopfball nicht. Die früherer Souveränität fehlte. Guter Kopfball, den Babel klärte (53.).  

Hector: Mit Werner lange das belebende Element über die linke Seite. Immer mit einer Idee nach vorn. Bei Gegentor aber beteiligt. 

Kimmich: Als Sechser fehlte ihm die Souveränität. Wollte viel - aber kaum Offensivideen. Brachte Sané in beste Schussposition (65.).

Can: Als Kader-Nachrücker in der Startelf. Nahm lange Hollands Talent De Jong aus dem Spiel. Auch einige gute Offensivaktionen.  

Kroos: Brachte seine Erfahrung zu wenig auf den Platz. Wehrte sich zwar, hatte viele Ballkontakte. Seine Standards zündeten nicht.  

Müller: Der Münchner ist weiter in der Tore-Krise. Erst noch mit Pech (18.), traf dann das Außennetz (38.). Löw holte ihn früh vom Platz.

Uth: Der 100. Neuling unter Löw schmiss sich in die Zweikämpfe, kam auch zu einigen Abschlüssen. Die Torgefahr aber fehlte.

Werner: Wieder auf links - mit seinem Tempo strahlte er Gefahr aus. Doch ihm fehlten Abgeklärtheit (15.) und Cleverness im Abschluss. 

Sané: Ab der 57. drin und mit Tempo eine Belebung. Vergab die beste Ausgleichschance (65.). Der Blick für den Nebenmann fehlte oft.

Draxler: In der der letzte halbe Stunde brachte er Schwung und sorgte auch für Torgefahr. Seine Volleyschuss ging über das Tor (70.).

Brandt: Der Leverkusener sollte in der Schlussphase seine Schnelligkeit ausspielen. Kam aber nicht in die gefährliche Zone. (dpa)

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