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Eintracht Frankfurt
03.08.2013

Das einzige Problem des Armin Veh

Armin Veh

Armin Veh, Frankfurts Trainer, muss neben dem Spiel seiner Mannschaft eine große Herausforderung meistern: Der Augsburger muss Karten für die ganze Familie besorgen.

Frankfurt Armin Veh, 52, ist nicht nur Augsburger, sondern auch ein humorvoller Mensch. Also amüsierte sich der Trainer von Eintracht Frankfurt über die Stadt- und Stadionwahl des FV Illertissen für das Pokalspiel am Sonntag (18.30 Uhr). „Sie werden sich doch nicht meine Heimatstadt und das Augsburger Stadion ausgesucht haben“, ulkte Veh gestern, „weil wir dort vergangene Saison unser schwächstes Auswärtsspiel abgeliefert haben?“ Die Eintracht war im April dem FCA sang- und klanglos mit 0:2 unterlegen. Das Vöhlin-Stadion in Illertissen ist mit einem Fassungsvermögen von 3000 Zuschauern viel zu klein. Ins Ulmer Stadion (25 Kilometer entfernt) durfte der FV auch nicht rein. Somit entschied man sich für das gut 60 Kilometer entfernte Augsburg.

Bloß nicht blamieren beim Spiel in der Heimatstadt

„Für mich bedeutet das“, schmunzelte Veh, „dass ich für die ganze Familie Karten besorgen muss.“ Das scheint das einzige Problem für den Eintracht-Trainer zu sein, der nach fünfeinhalb Wochen Vorbereitung bis auf den Torwart seine Bestbesetzung gegen den Regionalligisten auf den Platz schicken kann. Fehlen wird Kevin Trapp, der in der ersten Pokal-Runde der letzten Saison Rot gesehen hatte. Das ist nicht die einzige düstere Erinnerung an die letztjährige Pokal-Premiere: Die Eintracht verlor in Aue 0:3.

Akribische Vorbereitung auf die Partie gegen den Viertligisten

Schon deswegen hat Veh seine Mannschaft vorbereitet wie auf ein Bundesligaspiel, Video-Aufnahmen und -Analysen vom viertklassigen Gegner inklusive. Veh: „Obwohl die Aufnahmen ein bisschen anders, eben amateurhaft sind.“ Veh erwartet natürlich einen Sieg. „Wir sind haushoher Favorit, so wie der FC Bayern (Anmerkung: am 17. August in Frankfurt) gegen uns haushoher Favorit ist. Dennoch: Wir nehmen das Spiel gegen Illertissen sehr ernst.“ Schließlich will sich Armin Veh nicht ausgerechnet in seiner Heimatstadt blamieren.

Karten zum Spiel gibt es am Sonntag noch an den Tageskassen.

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