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Bundesliga
28.10.2018

Zwischen Frust und Resignation

Achtung, gleich fliegt die Flasche: Der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath war nur noch bedient nach der Niederlage seiner Mannschaft. Das Schiri-Gespann um Anne Panther (links) hatte daran mit zwei umstrittenen, aber wohl korrekten Pfiffen in der Schlussphase einen gewissen Anteil.
Foto: Horst Hörger

Ulm schmeißt einen vermeintlich sicheren Sieg gegen Gießen noch weg. Ein Spieler wird dabei vom Helden zum tragischen Helden

Natürlich hat Gießen diese Partie mit 92:91 gewonnen. Aber in erster Linie hat Ratiopharm Ulm sie verloren. Besser gesagt abgeschenkt und weg geschmissen durch eine Reihe von unfassbaren Fehlern. Thorsten Leibenath war nach der vierten Niederlage im vierten Saisonspiel der Basketball-Bundesliga bedient. Der Ulmer Trainer gab schmallippig und mit bleichem Gesicht zu Protokoll: „Ich bin zu frustriert, als dass mir gute Worte einfallen würden. Das ist eine der frust-rierendsten Niederlagen, die ich als Trainer erlebt habe.“ Das hörte sich natürlich nach Enttäuschung an, aber ein Stück weit auch schon nach Resignation. Was ziemlich treffend auch die Gemütslage vieler Fans beschreibt, bei denen allmählich der Glaube daran schwindet, dass nach der verkorksten Vorsaison in dieser Spielzeit alles besser wird.

Dabei hatte die Galerie zu Beginn des vierten Spielabschnitts noch vor Begeisterung getobt. Nach drei engen Vierteln, in denen sich keine Mannschaft auf mehr als fünf Punkte absetzen konnte, gaben die Ulmer Gas. Nach einem Dreier von Katin Reinhardt und gleich drei erfolgreichen Distanzwürfen von Per Günther war innerhalb von anderthalb Minuten aus einem 64:64 eine Ulmer 76:64-Führung geworden. Gießen schien geschlagen und es hatte den Anschein, als könnte Kapitän Günther auch im Herbst seiner Karriere noch Spiele für Ratiopharm Ulm entscheiden. Ein paar Minuten später war aus dem Helden ein tragischer Held geworden.

Zunächst holte Gießen recht flott auf, woran auch John Bryant mit acht Punkten in dieser Phase erheblichen Anteil hatte. Anschließend musste sich der 2,11 Meter große und 130 Kilogramm schwere Ex-Ulmer zwar wegen einer blutenden Wunde am linken Oberarm behandeln lassen und saß länger auf der Bank. Seine Mannschaft setzte ihren Lauf trotzdem fort und das Ulmer Trainergespann verzichtete auf den Versuch, diesen mit einer Auszeit zu stoppen.

Trotzdem schien der erste Ulmer Saisonsieg in der Bundesliga zwölf Sekunden vor dem Ende in trockenen Tüchern zu sein: Eine 91:89-Führung, Ballbesitz und Einwurf. Alles was in dieser Situation noch zu erledigen gewesen wäre: Den Ball zum Mannschaftskameraden bringen und eventuelle Freiwürfe treffen. Doch Günther fand innerhalb der vorgeschriebenen fünf Sekunden keine Anspielstation. Ballbesitz somit für die Gießener, bei denen Bryant inzwischen wieder auf dem Feld stand und natürlich besorgte der Koloss aus Kalifornien den Rest: Ein Korbleger zum Ausgleich, der noch keine Katastrophe gewesen wäre, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verlängerung bedeutet hätte. Aber weil Javonte Green in dieser Szene auch noch reichlich tollpatschig foulte, gab es einen Bonus-Freiwurf für Bryant und natürlich traf der Gießener Center auch den. Die letzte Ulmer Chance vergab dann erneut Günther, als er mit dem Ball zurück in die eigene Spielhälfte stolperte.

John Bryant nahm den alten Kumpel ein Stück weit in Schutz. „Diese Ballverluste waren das Ergebnis unserer starken Defensive“, sagte der Mann, der mit 17 Punkten, zwölf Rebounds und sieben direkten Korbvorlagen einer der Gießener Matchwinner war.

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