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Eurocup
16.10.2018

Die Strapazen hinterlassen Spuren

Auch dieser Pass kommt nicht an: Dem Ulmer Spielmacher Patrick Miller gelang gegen Monaco kein einziger Assist.
Foto: Horst Hörger

Nach zwei Marathon-Spielen wirkt Ulm gegen Monaco ausgelaugt

Die zwei Marathonspiele mit jeweils zwei Verlängerungen haben wohl doch Spuren hinterlassen. Nicht nur bei Javonte Green, der in Oldenburg einen Finger ins Auge bekommen hatte und komplett passen musste. Die ganze Mannschaft von Ratiopharm Ulm wirkte nach den Strapazen der vergangenen Tage ausgelaugt, lieferte im Heimspiel des Basketball-Eurocups gegen AS Monaco vor 3500 Zuschauern eine über weite Strecken blutleere Vorstellung ab und verlor deutlich mit 65:75.

Trotz des Ausfalls von Green herrschte eine Art personelle Waffengleichheit zwischen beiden Teams. Schließlich musste auch Monaco mit Gerald Robinson auf einen wichtigen Mann verzichten. Der frühere Bundesligaspieler hatte sich am Vortag beim Abschlusstraining in der Ratiopharm-Arena am Daumen verletzt.

Die verbliebenen Monegassen zogen zum Ende des ersten Viertels erstmals an und führten dank eines 7:0-Laufs mit 24:15. Mitte des zweiten Spielabschnitts lagen sie dann bereits mit zehn Punkten vorn und zur großen Pause mit 46:32. Ausgerechnet der ehemalige Ulmer Ian Hummer sorgte dann mit einem Dreier erstmals für einen Vorsprung von fast 20 Zählern (51:32) und auch wenn David Krämer noch zweimal von draußen antwortete, war der Deckel damit fast schon drauf. Vor dem letzten Viertel hieß es 59:43 für Monaco und anders als bei der diesjährigen Heimpremiere im Eurocup gegen Galatasaray Istanbul hatten die Ulmer diesmal nicht die Kraft, das Ding noch zu drehen.

Sie versuchten es zwar, mobilisierten die verbliebenen Kräfte und nach einem weiten Dreier von Per Günther und einem Hakenwurf des von einer Grippe geschwächten Isaac Fotu hieß es Mitte des Schlussabschnitts nur noch 52:59 aus Sicht des Bundesligisten. Aber Monaco wackelte nur kurz und zog in den letzten Minuten wieder deutlich weg.

Der mit 14 Punkten diesmal beste Ulmer David Krämer wollte hinterher die Strapazen der vergangenen Tage nicht als Ausrede gelten lassen: „Wir sind Profis und das ist eben das Leben von Basketballspielern.“

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