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Eurocup
29.11.2016

Entspanntes Treffen der Kollegen

Zwei Trainer, die sich gut verstehen: Thorsten Leibenath (rechts) und Sasa Obradovic, der seit zwei Wochen in Diensten von Kuban Krasnodar steht.
Foto: Imago

Vor allem der Ulmer Thorsten Leibenath kann dem Wiedersehen mit Sasa Obradovic gelassen entgegen sehen. Das hat sich seine Mannschaft erarbeitet

Thorsten Leibenath und Sasa Obradovic werden sich vorher auf ein Glas Wein oder eine Tasse Kaffee treffen. Der Trainer der Basketballer von Ratiopharm Ulm kann den Plausch unter Kollegen ganz entspannt genießen, denn der Bundesligist hat den Einzug in die nächste Runde des Eurocups bereits vor dem Heimspiel gegen Kuban Krasnodar am Mittwoch (19.30 Uhr) sicher. Obradovic dagegen, bis zum Ende der vergangenen Saison in Diensten von Alba Berlin und seit zwei Wochen Trainer der Russen, braucht mit seiner Mannschaft noch mindestens einen Sieg. Den freundschaftlichen Teil des Wiedersehens dürfte der temperamentvolle Serbe also mit Beginn des Spiels als beendet ansehen.

Die Ulmer haben unter anderem Ende Oktober mit dem 77:62-Sieg in Krasnodar dafür gesorgt, dass sie in der Vorrundengruppe D vorzeitig auf der sicheren Seite sind. Nicht nur in diesem Spiel hat der Bundesligist Ian Vougioukas beeindruckt. Der griechische Centerhüne, der im Frühjahr 2015 ein paar Monate überaus erfolgreich für Ratiopharm Ulm gespielt hat, schreibt in seinem Internet-Blog: „Ulm spielt mit viel Energie. Jeder Spieler rennt und schießt Dreier. Trainer Leibenath macht einen Riesenjob in Deutschland und im Eurocup.“

Diesen Eindruck gedenken die Ulmer im Heimspiel gegen Krasnodar zu bestätigen, auch wenn es für sie nicht mehr wirklich um etwas geht. Der Trainer deutet allerdings an, dass die jungen Spieler diesmal wohl etwas mehr Einsatzzeit bekommen werden: „Wir haben uns diese Situation erarbeitet und dann ist es unser gutes Recht, sie auch auszunutzen.“ Dazu gehört auch, dass Per Günther im Zweifelsfall noch einmal aussetzt. Der Ulmer Kapitän und Spielmacher war wie berichtet am vergangenen Sonntag wenige Stunden vor Beginn der Bundesligapartie gegen Braunschweig von einer Magen-Darm-Grippe erwischt worden. Zumindest hat Günther keinen seiner Mannschaftskameraden angesteckt und am gestrigen Vormittag hat er auch bereits wieder leicht trainiert.

Nach dem Heimspiel gegen Krasnodar steht für die Ulmer in der Vorrunde des Eurocups noch der Auswärtsauftritt in Jerusalem am 14. Dezember auf dem Programm, als Gegner in der zweiten Gruppenphase zwischen Anfang Januar und Anfang Februar kommt derzeit noch das halbe Teilnehmerfeld in Frage. „Ich habe noch nicht auf die Tabellen geschaut“, sagt deswegen Thorsten Leibenath: „Vor dem Flug nach Jerusalem werde ich mal einen Blick drauf werfen.“ (pim)

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