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Augsburger Panther

13.09.2019

AEV verpasst Revanche für Play-off-Niederlage gegen München

Die Augsburger Panther um Jakob Mayenschein unterlagen München.
Bild: Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther haben das hart umkämpfte Duell gegen den EHC Red Bull München mit 1:2 verloren. Beim Abschied von Arvids Rekis wurde es emotional.

Fast schien es so, als hätte es keinen Sommer gegeben zwischen jenem Dienstag, 16. April, und diesem Freitag, 13. September. Damals waren die Augsburger Panther im siebten Spiel eines spektakulären Halbfinales dem damals noch amtierenden deutschen Meister aus München unterlegen. Es war, als hätte diese Serie nur eine etwas längere Pause eingelegt und sei nun mit allem Drum und Dran weiter gegangen, Spiel acht sozusagen, das mit einer 1:2-Niederlage (0:1, 1:1, 0:0) der Gastgeber endete. Neu war also nur, dass das Curt-Frenzel-Stadion durch eine kleine Aufstockung der Terrasse nun mit 6179 Zuschauern ausverkauft ist, was es gegen München natürlich war.

Augsburger Panther verlieren knapp gegen München

Nur kurz vor Spielbeginn hatte es einen Hinweis darauf gegeben, dass an Nichts und Niemandem die Zeit spurlos vorüber geht - nicht einmal an Arvids Rekis, obwohl Anlass bestand, daran zu zweifeln. Im reifen Sportler-Alter von 40 Jahren hatte er im Sommer seine Karriere beendet. Am Freitagabend wurde er im Beisein seiner Familie offiziell verabschiedet. Ein letztes Mal sangen die Fans seinen Namen. Gänsehaut allenthalben. Beobachter wollten sogar eine Träne in den Augenwinkeln des eisenharten Ex-Verteidigers entdeckt haben, eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht.

Der Moment der Rührseligkeit war schnell vorbei. Spätestens, als Maximilian Kastner einen schnellen Konter zum 1:0 für die Gäste abschloss (4.). Die Führung war verdient, München diktierte in den ersten Minuten das Geschehen auf dem Eis. Augsburg hatte alle Hände voll damit zu tun, Schlimmeres zu verhindern. Erst gegen Ende des Drittels erarbeiteten sich auch die Panther mehr Puckbesitz und einige Chancen, auch wenn München weiterhin dominierte. Beiden Mannschaften war der gegenseitige Respekt anzumerken.

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Die Panther waren ein gleichwertiger Gegner für München

Das Halbfinale hatte alle Beteiligten gelehrt, dass in diesem Duell immer alles möglich ist. Den Beleg dafür lieferte Matt Fraser. Er hatte bis zur 25. Minute einen eher unauffälligen Auftritt gezeigt, dann traf er eiskalt zum Ausgleich. Schon in der Champions Hockey League hatte er seine Torgefährlichkeit mit sechs Treffern unter Beweis gestellt. Daran knüpfte er nun nahtlos an.

Die Antwort allerdings ließ nicht lange auf sich warten. Justin Schütz stocherte den Puck zum 2:1 für München über die Linie (27.). Trotzdem war es jetzt ein anderes Spiel. Vor allem aggressiver. Beide Mannschaften legten die vornehme Zurückhaltung aus dem strafzeitenlosen ersten Drittel ab. Das tat vor allem den Panthern gut, die dem Favoriten aus der Landeshauptstadt jetzt ein gleichwertiger Gegner waren. Ein Treffer wollte ihnen aber nicht mehr gelingen, es blieb beim 1:2.

Etwas mehr als 42 Stunden nach der Partie gegen München geht es für die Panther schon wieder weiter. Am Sonntag gastiert die Mannschaft zum ersten Auswärtsspiel der Saison in Krefeld (16.30 Uhr).

Augsburg: Roy - Lamb, Tölzer; McNeill, Haase; Sezemsky, Valentine; Rogl - Payerl, LeBlanc, Holzmann; Callahan, Stieler, Schmölz; Fraser, Gill, Mayenschein; Sternheimer, Ullmann, Hafenrichter.

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