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Eishockey

19.01.2018

Augsburger Panther erleben bittere Pleite in Iserlohn

Ein Treffer von Matt White war zu wenig: Augsburg verliert in Iserlohn.
Bild: Siegfried Kerpf (Archivfoto)

Es ist eine bittere Auswärts-Niederlage für die Panther in Iserlohn. Die Mannschaft verliert mit 2:3 - dabei hatte das Spiel verheißungsvoll begonnen. Damit wächst der Rückstand.

Schwarzer Freitag für die Augsburger Panther. 2:3 (2:1, 0:1, 0:1) verlor die Mannschaft von Mike Stewart in Iserlohn. Eine bittere Niederlage, denn zeitgleich punktete die Konkurrenz im Kampf um die Play-off-Plätze. Die Konsequenz: Der Rückstand auf den rettenden Platz zehn der DEL ist auf sechs Punkte angewachsen.

Panther gegen Iserlohn: Partie begann verheißungsvoll

Dabei hatte die Partie mit zwei Augsburger Treffern durchaus verheißungsvoll begonnen. Und das, obwohl Rob Daum, Trainer der Gastgeber, den Seinen höchstwahrscheinlich Folgendes mit auf den Weg gegeben hatte: Bleibt der Strafbank fern. Immerhin verfügt Augsburg über das beste Powerplay der Liga. Daums frommer Wunsch blieb ein solcher. Zweimal spielte seine Mannschaft im ersten Drittel in Unterzahl, zweimal trafen die Panther. Die Torjäger Trevor Parkes (5.) und Matt White (14.) waren erfolgreich. Zuvor hatte Justin Florek Iserlohn in Führung gebracht (2.), ebenfalls in Überzahl.

Der Vorsprung gab dem Spiel der Mannschaft von Trainer Mike Stewart keine Sicherheit. Iserlohn störte früh und provozierte immer wieder Puckverluste der Augsburger. Zudem leisteten sich die Gäste einige Undiszipliniertheiten, was sich rächen sollte. Kevin Schmidt traf in Überzahl (26.). Unmittelbar zuvor hatte Trupp den Pfosten getroffen.

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Unerfreuliches Intermezzo dann für Jason Jaspers. Ein Puck traf den Kapitän der Hausherren im Gesicht, was ihn einen Zahn kostete. Nach kurzer Suche war dieser gefunden, Jaspers saß bald schon wieder auf der Bank. Von dort aus sah er Ungewöhnliches: Augsburg ließ eine Überzahlsituation, die dritte des Spiels, ohne Treffer verstreichen.

Sieg gegen Krefeld am Sonntag ist Pflicht

Der letzte Abschnitt begann mit einem Nackenschlag. Jack Combs drückte (natürlich in Überzahl) einen Abpraller zum 3:2 für Iserlohn über die Linie (44.). Auf der anderen Seite traf Brady Lamb die Querstange. Augsburg drängte in der Schlussphase mit aller Macht auf den Ausgleich. Und bekam drei Minuten vor Ende ein letztes Powerplay zugesprochen – es verstrich ungenutzt. Damit ist ein Sieg im Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen Krefeld fast schon Pflicht. (ako)

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