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Augsburger Panther

29.09.2019

Der erste Dreier ist da: Die Panther siegen in Wolfsburg

Panther-Verteidiger Simon Sezemsky traf gegen die Grizzlys Wolfsburg erneut. Mit 3:2 siegte der AEV.
Bild: Siegfried Kerpf

Mit 3:2 holen die Augsburger Panther den ersten regulären Sieg der DEL-Saison. Der Wolfsburger Jeff Likens sorgte für die hässlichste Szene des Spiels.

Jubel in Wolfsburg: Mit dem 3:2 (2:1, 1:0, 0:1) bei den Grizzlys feierten die Panther den ersten Drei-Punkte-Erfolg im sechsten Match der neuen Saison. Augsburgs Trainer Tray Tuomie dürfte erleichtert sein, auch weil seine Mannschaft dieses Mal von Beginn an konzentriert agierte. Für die Panther ging es in Niedersachsen auch darum, nicht wieder den Start zu verschlafen. Im Heimspiel am Freitag gegen Straubing waren die Augsburger schnell mit 0:2 und später mit 1:4 zurückgelegen und hatten sich das Leben schwer gemacht. Die Niederbayern setzten sich mit 5:4 durch.

Der AEV war vom Eröffnungsbully weg hellwach

Am Sonntag hatte Tuomie offenbar die richtigen Worte gefunden, denn sein Team zeigte sich vom Eröffnungsbully weg wach und gewann den ersten Abschnitt mit 2:1. Zunächst fälschte Daniel Schmölz die Scheibe nach einem Schuss von Verteidiger Scott Valentine zum 1:0 ins Netz ab. Nach dem Ausgleich durch Sebastian Furchner, der am Sonntag sein 1001. DEL-Spiel absolvierte, setzten die Gäste nach. Mit seinem dritten Saisontor stellte David Stieler auf 2:1.

Für die hässlichste Szene des Spiels sorgte der Wolfsburger Jeff Likens in der 28. Minute. Der Amerikaner, der für seine giftige und nicht immer saubere Spielweise bekannt ist, rammte Adam Payerl einen halben Meter vor der Bande mit einem Crosscheck den Schläger in den Rücken. Mit dem Gesicht voraus prallte der AEV-Stürmer in die Bande und blieb glücklicherweise unverletzt. Ex-Panther Likens musste mit fünf Strafminuten plus einer Spieldauer in die Umkleide. Die folgende Strafe nutzten die Gäste zum 3:1 durch Simon Sezemsky, der wieder einmal von der blauen Linie per Direktabnahme traf.

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Der gebürtige Füssener erzielte bereits seinen vierten Treffer im sechsten DEL-Match und zählt damit zu den besten Verteidigern der Liga. Die Panther spielten lange im Powerplay. „Wir hätten aus den Überzahlsituationen mehr mitnehmen können“, monierte Sezemsky. In diesen spielentscheidenden Situationen wurde Augsburgs Spielmacher Drew LeBlanc vermisst, der wie schon am Freitag gegen Straubing fehlte. Der US-Amerikaner ist wegen eines Todesfalls in die USA gereist. So wurde es noch einmal eng.

Der Wolfsburger Ryan Button verkürzte in der 39. Minute auf 2:3 und die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Pat Cortina machte Druck, Torwart Olivier Roy stand einige Male im Mittelpunkt. Doch die Augsburger verteidigten clever. „Außerdem haben wir nicht mehr so viele dumme Strafzeiten wie in den letzten Spielen genommen“, merkte Stürmer Thomas Holzmann an.

Am Mittwoch spielen die Augsburger Panther gegen Ingolstadt

Am Mittwoch kommen die Panther aus Ingolstadt ins Curt-Frenzel-Stadion und dann soll auch der erste Dreier in Augsburg eingefahren werden.

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