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Augsburger Panther

26.09.2019

Ex-AEV-Profi Arvids Rekis: "Natürlich fehlt mir Eishockey"

Ex-AEV-Profi Arvids Rekis beendete seine Karriere im Alter von 40 Jahren.
Bild: Ulrich Wagner

Arvids Rekis beendete im Sommer bei den Augsburger Panthern seine Karriere als Eishockey-Profi. Die neue DEL-Saison verfolgt er mit gemischten Gefühlen.

Der ehemals älteste Profi der Deutschen Eishockey Liga (DEL), Arvids Rekis, blickt ohne große Wehmut auf seine Karriere bei den Augsburger Panthern zurück. "Es hat Spaß gemacht, Eishockey zu spielen, das zu tun, was ich mag. Ich denke, ich habe das Maximum aus mir herausgeholt. Während meiner gesamten Karriere war ich nahezu auf einem Niveau", sagte der 40-jährige Rekis der lettischen Tageszeitung Latvijas Avize in einem Interview und räumte ein: "Natürlich fehlt mir Eishockey."

Nach 19 Jahren als Eishockeyprofi hatte Rekis im Frühjahr seine Karriere beendet. Die neue DEL-Saison verfolgt er mit gemischten Gefühlen. Angesichts seines Alters und Verletzungen sei er innerlich aber bereit gewesen für das Karriereende - und blickt gerne auf seine aktive Zeit zurück.

Rekis: Verabschiedung beim AEV war "emotional und erfreulich"

"Es endete mit angenehmen Gefühlen - wir waren Hauptrunden-Dritter und haben im Halbfinale im siebten Spiel verloren. Ein bisschen schade, aber für mich ist es das beste Ergebnis in meinen 12 Jahren in Deutschland", sagte Rekis. Auch seine offizielle Verabschiedung beim ersten Saison-Heimspiel der Augsburger Panther , für die der lettische Verteidiger von 2003 bis 2008 und ab 2014 auflief, sei "emotional und erfreulich" gewesen.

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Rekis bestritt 576 DEL-Partien für Augsburg und Wolfsburg sowie sammelte dabei 47 Tore und 108 Assists. Für Lettland nahm er an sieben Weltmeisterschaften und drei Olympischen Winterspielen teil.

Trotz aller Liebe zum Eishockey habe gegen Ende seiner Laufbahn aber auch das Unbehagen zugenommen. "Jeder wird schneller, ich musste mehr trainieren, um Schritt zu halten, diszipliniert sein - richtig essen, ausruhen, schlafen. Das größte Problem war die Erholung, die immer länger dauerte", sagte Rekis. "Jetzt wache ich auf und nichts tut mehr weh." (dpa/lby)

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