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ERC Ingolstadt
03.12.2021

ERC Ingolstadt jubelt nach Fesers Dreierpack über zwei Punkte in Krefeld

Jubel beim ERC Ingolstadt: Justin Feser (rechts) erzielte beim 5:4-Sieg nach Verlängerung in Krefeld drei Tore. Mat Bodie (links) freut sich mit dem Stürmer.
Foto: Johannes Traub

Der Stürmer hat einen großen Anteil am 5:4-Erfolg nach Verlängerung des ERC Ingolstadt in Krefeld. Beim Debüt von Torhüter Danny Taylor bringt ein verwandelter Penalty die Entscheidung.

Der ERC Ingolstadt hat sich bei den Krefeld Pinguinen mit 5:4 (2:3, 1:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung durchgesetzt. Mann des Abends war Justin Feser, der einen Dreierpack zum Erfolg beisteuerte.

Mit dem ersten Drittel seines Teams war Kapitän Fabio Wagner nach dem Spiel bei MagentaSport alles andere als zufrieden. „Schlechter Start, zu viele individuelle Fehler“, sagte er. Doch nach einem Zwei-Tore-Rückstand kämpften sich die Panther zurück: Daher sagte Wagner: „Wir zeigen schon die ganze Saison, dass wir nicht aufgeben, wenn wir zurückliegen.“ Man zeige Moral und komme zurück.

ERC Ingolstadt: Taylor gibt sein Debüt

Neuzugang Danny Taylor bekam seinen ersten Start im Tor und wurde früh mit Schüssen der Krefelder gefüttert. Die trafen auch recht bald: Nach einem Konter zog Mirko Sacher das Spiel auf den kurzen Pfosten, spielte zu Jesper Jensen Aabo auf die rechte Seite, der das halb leere Tor vor sich hatte (3.). Wenig später war es Justin Feser, der sich den Abpraller vor Krefeld-Goalie Nikita Quapp schnappte und mit der Rückhand ausglich (7.). Ingolstadt war fortan etwas besser, doch das Tor fiel auf der anderen Seite: Der ERC brachte den Puck nicht raus, Phillip Mass schnappte sich die Scheibe an der blauen Linie. Ein kurzer Lauf, Schuss, abgefälscht, Tor (12.). Die Antwort kam prompt: Feser fuhr ums Krefelder Tor und traf ins lange Eck (14.). Vielleicht war der ERC gedanklich schon in der Kabine, als sie Alexander Bergström auf der linken Seite vergasen, der 7,6 Sekunden vor der Sirene auf Zuspiel von Sacher ins Tor traf (20.). Feser kassierte wenige Sekunden später noch eine Strafe wegen Stockschlags, Krefeld nahm den Goalie runter. Ohne Folgen. Insgesamt war der ERC im zweiten Drittel offensiv sehr aktiv und hatte zahlreiche Chancen, doch Quapp war meist zur Stelle.

Krefeld konterte, Eduard Lewandowski umkurvte alle und auch Taylor, der seinen linken Schoner ausfuhr und parierte (30.). Im gleichen Angriff war es aber Lewandowski, der blind durch den Slot passte und Alexander Blank bediente, der wieder ein halb leeres Tor vorfand und die Führung auf 4:2 ausbaute (31.). Wieder ließ die Panther-Antwort nicht lange warten. Louis-Marc Aubry schnappte sich den Puck, zog hinter die Abwehr und traf zum Anschluss (33.). Der ERC machte Druck, konnte aber keinen weiteren Treffer erzielen. „Das ist auf jeden Fall nicht das Spiel, das wir spielen wollen“, sagte Leon Hüttl in der Pause bei MagentaSport.

Bourque entscheidet die Partie für die Panther

Dann der Schlussabschnitt: Der ERC war in Unterzahl, Krefeld verlor die Scheibe. Feser jagte hinterher, lief alleine aufs Tor zu – Ausgleich (44.). Hattrick! Zwei Krefelder verloren danach den Schläger, Chance für Ingolstadt, doch der Schlagschuss traf einen Schiedsrichter. Der blieb liegen, während beide Teams bei einem Gerangel hinter dem Tor Nettigkeiten austauschten (53.). Alle blieben unverletzt.

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Die Krefelder hatten dann Chancen, alles klar zu machen: Laurin Braun war fast durch, konnte sich aber nicht auf den Kufen halten (58.), Leon Niederberger verzog Sekunden vor Ende nur knapp (60.).

Dann hieß es Overtime. Auf beiden Seiten wurde es spannend, bis Ingolstadt einen Penalty zugesprochen bekam. Chris Bourque trat gegen Quapp an, behielt die Nerven und bescherte seinem ERC den Siegtreffer und zwei Punkte (64.).

ERC Ingolstadt Taylor – Marshall, Wagner; Bodie, Hüttl; Quaas, Warsofsky; Jobke – Bourque, Aubry, Simpson; DeFazio, Feser, Storm; Flaake, Pietta, Stachowiak; Henriquez Morales, Soramies, Koch – Zuschauer 2814 – Tore 1:0 Jensen Aabo (3.), 1:1 Feser (7.), 2:1 Mass (12.), 2:2 Feser (14.), 3:2 Bergström (20.), 4:2 Blank (31.), 4:3 Aubry (33./PP), 4:4 Feser (44./SH), 4:5 Bourque (64./Penalty).

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