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FC Augsburg

11.11.2019

FCA-Keeper Koubek will "Enttäuschung der ersten Wochen" wettmachen

Tomas Koubek hielt in Paderborn einen Elfmeter und rettete dem FCA damit den Sieg.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Nach seinen Fehlern beim FC Augsburg hatte Tomas Koubek lange geschwiegen. In Paderborn wurde er zum Matchwinner - und sprach über die Kritik an ihm.

Tomas Koubek blickte wie ein schüchterner Erstklässer vor seinem ersten Auftritt in der Schul-Aula aus dem Kabinentrakt in die Mixed-Zone im Bauch des Paderborner Stadions. Wochenlang hatte der tschechische Torhüter des FC Augsburg nach seinen durchwachsenen Leistungen geschwiegen. Wohl auch weil es nicht so einfach ist, nicht in seiner Muttersprache über die knifflige Situation zu sprechen.

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FCA-Keeper Koubek äußert sich zu gehaltenem Elfmeter und Kritik an ihm

Doch nach seiner Glanzleistung beim 1:0-Sieg gegen den SC Paderborn kam er den Interview-Wünschen in Englisch nach und äußerte sich...

zum Sieg: "Es war ein enges Spiel, wir waren schon ein bisschen nervös. Aber wir sind nach unserem Führungstor weiter aktiv geblieben. Das war im letzten Spiel nicht so. Darum denke ich, dass wir heute verdient gewonnen haben.

zum gehaltenen Elfmeter: "Es ist immer ein bisschen Instinkt dabei, aber auch immer ein Lotteriespiel. Natürlich hat er bevorzugte Ecken und ich habe einfach versucht, die richtige zu erraten."

zur Frage, ob er ein Elfmeter-Killer sei: "In Frankreich habe ich schon einige Elfmeter gehalten. In den Pokalwettbewerben waren auch ein paar Elfmeterschießen dabei. Aber es ist immer eine Lotterie und auch ein wenig Glück dabei.

FCA-Keeper Tomas Koubek hatte mit seinem gehaltenen Elfmeter großen Anteil am Augsburger Sieg in Paderborn.
Bild: David Inderlied/dpa

zu seinem Disput mit den Paderborner Fans: Sie haben etwas auf den Platz geworfen. Da kamen bei mir die Emotionen hoch. Aber das  ist doch normal. Ich war nach dem ersten Auswärtssieg, der so wichtig war, auch ein wenig emotional.

zu seinen ersten Wochen in der Bundesliga: "Es war nicht einfach, die Bundesliga ist sehr anspruchsvoll. Da spielst du jede Woche in vollen Stadien, gegen sehr gute Gegner.  Ich erwarte viel von mir, die Leute erwarten viel von mir. Ich hoffe, ich kann mit harter Arbeit die Enttäuschung der ersten Wochen  wettmachen und mit dem FCA beginnen, zu gewinnen. Wir brauchen Punkte, um in der Tabelle Abstand nach unten zu bekommen. Ich will nur dem Team helfen. Ich schaue nicht auf meine Statistik, ich will nur helfen, dass Augsburg auch im nächsten Jahr in der Bundesliga spielt."

zu den Problemen in einem neuer Liga, in einem fremden Land: "Ein Teil ist nur Fußball, Training, Spielen. Aber du verstehst noch nichts, wenn du neu bist. Das Training ist unterschiedlich, die Trainer sind es. Ich denke, alle ausländischen Spieler, die in die Bundesliga kommen, brauchen etwas Zeit um auf ihrem Top-Level spielen zu können. Das ist normal, besonders bei uns Torhüter, weil wir Spezialisten sind. Wir brauchen Zeit zu arbeiten, aber es geht voran und ich will auf diesem Weg bleiben."

zu der Kritik an seiner Person: "Ich höre nur auf mich und meine Trainer. Ich weiß nicht, was in den Medien geschrieben wird. Es interessiert mich auch nicht. Wenn mich der Trainer oder der Torwarttrainer kritisiert, dann nehme ich es an und wir arbeiten daran."

zu seinen Leistungen: "Die letzten vier Spiele waren okay. Ich will nicht mehr auf das Spiel in Gladbach oder Dortmund zurückschauen. Das ist Vergangenheit, ich lebe aber in der Gegenwart und schaue nach vorne. Das Spiel gegen die Bayern hat mir Selbstvertrauen gegeben. Wenn man gegen solche Spieler viele Schüsse hält, ist das gut für den Kopf."

Lesen Sie zum FCA-Auswärtssieg in Paderborn auch: FCA-Siegtreffer gegen Paderborn: Ein Traumtor, das für Ärger sorgt (Plus+)

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