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FC Augsburg

22.11.2017

Manuel Baum arbeitet am Plan für Wolfsburg

Da kann man schon ins Grübeln kommen. FCA-Trainer Manuel Baum rechnet am Samstag mit einem starken VfL Wolfsburg.
Bild: Ulrich Wagner

Der Trainer des FC Augsburg erwartet am Samstag einen Gegner, der viel Qualität vorweisen kann. Außerdem steht ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten an.

Eiskalt und windig war es am Dienstagvormittag auf den Trainingsplätzen der WWK-Arena. Dennoch herrschte reger Betrieb. Im Rahmen eines Schüleraustauschprogrammes verfolgten viele Teenager aus Litauen und der Türkei die Trainingseinheit von Trainer Manuel Baum. Dagegen fehlten dem Coach des Fußball-Bundesligisten einige wichtige Spieler.

Rani Khedira lief nur einige Runden und brach dann ab. Ihn plagen derzeit „muskuläre Probleme“, er will aber am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Daniel Opare und Kevin Danso bekamen einen freien Tag vom Trainerteam verordnet. „Die sind so heiß, die mussten wir dazu zwingen“, lacht Baum. „Das sind junge Spieler und da müssen wir die Belastung steuern und etwas aufpassen“, nennt Baum den Grund für die Freistellung. Stürmer Alfred Finnbogason nützte dagegen den Vormittag für eine individuelle Trainingseinheit. Innenverteidiger Martin Hinteregger ist bereits seit vergangener Woche wieder im Mannschaftraining. Dessen Ziel nach seiner Sprunggelenksoperation war ja, beim Wolfsburg-Spiel wieder dabei zu sein. Wenn das so ist, müsste Kevin Danso wieder weichen. Baum lässt die Personalie noch offen: „Da warten wir erst ab, wie fit Hinteregger bis dahin wirklich ist.“

Die 0:3-Niederlage beim FC Bayern München hat Baum mittlerweile verarbeitet. Er sah durchaus auch positive Seiten an seiner Mannschaft: „Ich denke, die ersten 30 Minuten haben wir es ganz gut gemacht. Dann wurden wir auswärts zweimal ausgekontert. Wir müssen einfach aus jedem Spiel unsere Lehren ziehen.“ Der Fokus von Baum richtet sich allerdings auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg.

Bayern München baut seine Tabellenführung in der Bundesliga gegen den FC Augsburg weiter aus und schenkte Coach Jupp Heynckes seinen 500. Bundesligasieg als Trainer.
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Verhaegh wird dann in der Abwehr mithelfen, dass Augsburg keine Tore schießt

Eine Mannschaft, die man nicht mit dem FC Bayern München vergleichen kann, aber deshalb keine leichte Aufgabe für den FCA. „Das wird schwierig. Allein wenn ich sehe, wer bei Wolfsburg gegen Freiburg auf der Bank gesessen ist“, meint Baum. So musste der belgische Nationalspieler Divock Origi bis zur 87. Minute warten, ehe er eingewechselt wurde. Noch länger dauerte es dann beim niederländischen Nationalspieler Riechedly Bazoer. Also viel Qualität beim VfL, aber auch eine andere Spielweise als die der Münchner.

„Wolfsburg ist keine Mannschaft, die sich so über den Spielaufbau definiert wie die Bayern“, sagt Baum. Dass der FCA mit dem Willen in das Spiel geht, um zu gewinnen, ist für Baum keine Frage: „Dass wir gut auftreten können, haben wir schon oft bewiesen. Wir werden unser Ziel, den Klassenerhalt, weiter zielstrebig verfolgen. Bisher sieht es ja auch ganz gut aus.“ Wolfsburg kommt am Samstag mit einem alten Bekannten „im Gepäck“. Augsburgs Ex-Kapitän Paul Verhaegh wird dann in der Abwehr mithelfen, dass Augsburg keine Tore schießt. „Über das Wiedersehen habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Es wird wie immer sein. Man freut sich, so wie man sich ansonsten auch freut, wenn man wieder einen befreundeten Trainer trifft“, so Baum.

Augsburgs Paul Verhaegh jubelt nach einem verwandelten Elfmeter.
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Bild: Stefan Puchner (dpa)

Allerdings hat Baum nach wie vor eine hohe Meinung von seinem ehemaligen Spielführer: „Paul war hier über viele Jahre eine Institution. Viele junge Spieler wie Raphael Framberger oder Daniel Opare, die jetzt auf seiner Position spielen, haben von ihm profitiert.“

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