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FC Bayern
18.09.2021

Der Nächste bitte: FC Bayern demontiert auch Bochum

Bayerns Joshua Kimmich (M) trifft mit seinem zweiten Tor zum 6:0 gegen den VfL Bochum.
Foto: Sven Hoppe/dpa

Der FC Bayern macht beim 7:0 gegen Bochum dort weiter, wo er gegen Barcelona aufgehört hat. Robert Lewandowski bricht dabei einen Rekord.

Der FC Bayern ist derzeit nicht zu stoppen. Zumindest nicht von Gegnern, die ihm individuell eindeutig unterlegen sind. Nachdem die Münchner am vergangenen Spieltag Vizemeister Leipzig eindrucksvoll des Glaubens beraubten, ein ernsthafter Titelkandidat zu sein und am Dienstag das einstmalige Starensemble Barcelonas phasenweise vorführten, nahmen sie sich am Samstag des VfL Bochum an. Die Partie gegen den Aufsteiger war bereits zur Halbzeit entschieden, nachdem die Münchner einen 4:0-Vorsprung herausgeschossen hatten. Dabei schienen die von Thomas Reis trainierten Bochumer mit ihrem aggressiven Pressing die Bayern anfangs ernsthaft zu irritieren.

Eine Viertelstunde fanden die Münchner keine Lösungen, um sich dem gegnerischen Tor gezielt anzunähern. So war es zwangsläufig eine Einzelaktion, die dem Spiel die zuvor erwartete Richtung gab. Leroy Sané hob einen Freistoß aus 23 Metern herrlich über die Mauer ins  Tor (17.) und fortan dominierten die Heimmannschaft die Partie nach Belieben. Die anfangs noch so konsequenten Bochumer gaben sich defensiv manch offensichtlicher Naivität hin, die ihre Konsequenz in schleunig erzielten Gegentreffern fand.

FC Bayern stellt früh die Verhältnisse klar

Joshua Kimmich nutze den beeindruckend großen Platz, der ihm gelassen wurde, nach einer Hereingabe von Sane zu einer filigranen Drehung und schloss zum 2:0 ab  (27.). Fünf Minuten später genügten den Münchnern zwei schnelle Pässe nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte, um Serge Gnabry alleine vor Torhüter Manuel Riemann auftauchen zu lassen. Der Münchner ließ sich die Chance nicht entgehen. Für das vierte Gegentor schließlich sorgten die Bochumer selbst, in dem Vasilios Lampropoulos den Ball am herauseilenden Riemann ins eigene Tor passte.

Falls die Bochumer gehofft hatten, dass der bayerische Torhunger mit den vier Treffern gestillt worden wäre, sahen sie sich bald eines Besseren belehrt. Schließlich steht in den Münchner Reihen auch noch Robert Lewandowski, der das Spielfeld nur äußerst ungern ohne eigenen Treffer verlässt. Nach 61 Minuten war sein schlimmster Torhunger gestillt. Eine Hereingabe Sanés musste er nur noch aus einem Meter ins Tor treten. Damit hatte er die nächste Bestmarke geknackt. Niemals zuvor war es in der Bundesliga einem Spieler gelungen, in 13 aufeinanderfolgenden Heimspiel zu treffen - bis zu Lewandowskis 5:0 gegen Bochum. Somit hat er nun bereits in 15 Ligaspielen in Serie getroffen - der Rekord Gerd Müllers liegt bei 16 Partien.

Eric-Maxim Choupo-Moting stellt den Endstand her

Joshua Kimmich (65.) und der eingewechselte Eric-Maxim Choupo-Moting (79.) sorgten mit zwei weiteren Treffern letztlich für einen noch höheren Kantersieg und so übernehmen die Münchner die Tabellenführung zumindest bis Sonntagabend. Dann könnte sich der VfL Wolfsburg mit einem Sieg gegen Frankfurt wieder an ihnen vorbeiziehen. Doch schon am kommenden Freitag können die Bayern wieder vorlegen. Dann treten sie bei der SpVgg Greuther Fürth an. Individuell überlegen ist die den Münchnern eher nicht.

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