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FC Ingolstadt
17.10.2021

Ein Unentschieden, das dem FC Ingolstadt Mut macht

Hatte im zweiten Abschnitt gleich zweimal den Führungstreffer für Ingolstadt auf dem Fuß: Stürmer Dennis Eckert Ayensa (links).
Foto: Roland Geier

Der FC Ingolstadt verpasst zwar beim 1:1-Remis gegen Holstein Kiel den erhofften Befreiungsschlag. Dennoch zeigt sich Trainer André Schubert mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden.

Dem FC Ingolstadt ist am Samstag im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga gegen Holstein Kiel nicht der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Die Schanzer mussten sich mit einem 1:1-Remis zufriedengeben, konnten aber zumindest den letzten Tabellenplatz verlassen. Damit bleibt der FCI zum fünften Mal in Folge sieglos und wartet weiter auf seinen ersten Heimsieg in dieser Saison.

Dem „Dreier“ war der FCI aber näher als die „Störche“ aus Kiel. Positiv hob Trainer André Schubert vor allem die defensive Leistung seiner Truppe hervor: „Wir haben eine sehr ballbesitzstarke Mannschaft unter Druck gesetzt, sodass sie ihre Stärke nicht ausspielen konnte. Das war nicht immer so.“

Schubert hatte bei seinem Heimdebüt als FCI-Trainer seine Startelf vier Positionen verändert. Für Dominik Franke rückte der genese, aber mit Schutzmaske spielende Michael Heinloth wieder in die Anfangsformation. Thomas Keller begann für den verletzten Nils Röseler, Marcel Gaus für Christian Gebauer. In der Offensive kehrte Marc Stendera zurück und ersetzte den verletzten Patrick Schmidt. Die Hausherren übten von Beginn an Druck aus, doch echte Chancen erspielte sie sich zunächst nicht. Wie aus dem Nichts ging Kiel dann in Führung. Nach einer Flanke von Mikkel Kirkeshov köpfte Benedikt Pichler zum 0:1 ein (13.). Doch beeindruckt zeigte sich der FCI davon nicht. Michael Heinloth (16.) und Marcel Gaus (22.) arbeiteten am Ausgleich, konnten jedoch Gäste-Schlussmann Thomas Dähne nicht überwinden. Auch Stendera verzog in der Nachspielzeit seinen Schuss.

FC Ingolstadt: Kutschke erzielt den Ausgleich

„Der Rückstand hatte keine Auswirkungen auf die Mannschaft. Wir haben einfach weitergespielt und sind nicht eingebrochen. Das ist ein gutes Zeichen, aber auch nur ein erster Schritt“, analysierte Schubert. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff glichen die Oberbayern dann aus. Nach einer Flanke von Marcel Gaus nickte Stefan Kutschke mit dem Kopf ein. Ingolstadt hatte danach mehr Ballbesitz und wirkte entschlossener. Doch Chancen sprangen dabei zunächst keine heraus. In der Schlussphase waren die Schanzer aber näher am „Dreier“ als die Gäste. Zuerst ging der Schuss von Dennis Eckert Ayensa daneben (70.). Zehn Minuten strich sein Versuch von der Strafraumkante ebenfalls knapp am Pfosten vorbei. Und in der 81. Minute ließ Kutschke aus kurzer Distanz gegen einen gut parierenden Dähne die Chance auf den Sieg liegen. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff kamen auch die „Störche“ noch zu einer Möglichkeit: Der eingewechselte Fabian Reese setzte eine Bogenlampe aus 25 Metern knapp über den Querbalken.

Der Befreiungsschlag gelang dem FCI zwar nicht, aber die Richtung stimmte. „Die Torchancen haben wir vergeben. Aber ich bin erst einmal froh, dass wir welche haben. Wir sind im Spiel, haben den Gegner früh unter Druck gesetzt und gut verteidigt. Wenn wir die Partie gewonnen hätten, wären wohl die meisten mitgegangen“, meinte Schubert. Einen weiteren Anknüpfungspunkt für Verbesserungen sieht Schubert bei den offensiven Standards, auch wenn der Fokus zunächst auf der defensiven Stabilität läge. „Wir haben im Moment viele Baustellen. Unser Tag hat auch nur 24 Stunden. Wir müssen viele Basisdinge im Spiel bearbeiten. Was ich aber positiv hervorheben möchte: Bei den defensiven Standards sind wir sehr stabil gestanden.“

FC Ingolstadt 04: Buntic – Heinloth (46. Gebauer), Keller, Antonitsch, Gaus – Preißinger (82. Röhl), Linsmayer – Eckert Ayensa (90.+1 Kaya), Stendera, Bilbija (89. Cavadias) – Kutschke.

Holstein Kiel: Dähne – Thesker, Wahl, S. Lorenz – Neumann, Benger (77. Reese), Kirkeskov – Porath, Mühling, F. Bartels (87. Holtby) – Pichler (60. Skrzybski).

Tore: 0:1 Pichler (13.), 1:1 Kutschke (46.). – Schiedsrichter: Robin Braun (Wuppertal). – Zuschauer: 9402.

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