Internationaler Tag

12.05.2016

Das Volk wanderte

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1000 Wanderer nahmen am vergangenen Wochenende am 38. Internationalen Wandertag der Zusamtaler Wanderfreunde teil. Im Bild die große Gruppe des Fischereivereins Pfaffenhofen.

1000 Menschen machten sich am Muttertag von Pfaffenhofen aus auf den Weg durchs Donauried. Doch das waren keineswegs so viele, wie sich die Veranstalter erhofft hatten. Und das scheint im Trend zu liegen

Zum letzten Male hatte Buttenwiesens Bürgermeister Norbert Beutmiller die Schirmherrschaft beim 38. Internationalen Volkswandertag übernommen. Bei der Siegerehrung am Sonntagmittag konnte Beutmüller allerdings nicht anwesend sein. Denn er befindet sich zur Zeit mit dem Rad in Rom.

Am Samstag und Sonntag kamen die Volkswanderer bei strahlendem Sonnenschein in die Donauriedgemeinde Buttenwiesen, um bei den Zusamtaler Wanderfreunden Pfaffenhofen ihre Wanderungen zu absolvieren. Trotz des Muttertags nahmen auch Mütter und Familien an der Wanderung teil.

Eduard Regele, der „Wanderboss“ der Zusamtaler Wanderfreunde, schaute etwas betrübt drein. Denn immer mehr Wandervereine lösen sich auf, und so kamen heuer nur 1000 Wanderer in die Zusamtalgemeinde. Die absolvierten 6,10 und 20 Kilometer durchs schöne Donauried. Vorbei an fruchtbarem Ackerland, grünen Wiesen und gelb leuchteten Rapsfelder atmeten die Volksmarschierer die gute Luft im Donauried.

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Der Pfaffenhofener Wanderverein ist der einzige verbliebene Verein im Landkreis Dillingen, der noch Volkswandertage abhält. Kaum mehr junge Wanderer kommen zu den Wandertagen, klagt Regele.

Auf der kurzen Distanz war die 82-jährige Maria Habermeier aus Weichering anzutreffen, die schon seit 20 Jahren an den Volkswanderungen teilnimmt.

Start und Ziel war die Mehrzweckhalle Pfaffenhofen. Die kurze Sechs-Kilometer-Stecke führte vom Startplatz entlang des Friedhofs Unterthürheim in Richtung Oberthürheim und zurück zum Ziel. Die zehn und 20 Kilometer Distanz streifte den Wertinger Markberg, bog beim Munzkreuz am Bauernberg ab zum Wertinger Stadtwald, ging zum Reutenhof über die Bettelstraße und am Skulpturenweg zurück nach Pfaffenhofen.

Auffallend war, dass an den Wandertagen auch zahlreiche Walkingfreunde teilnahmen.

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