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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland
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14.07.2010

Höchstädt will eine Sicherheitswacht

Höchstädt In Dillingen und Lauingen gibt es bereits eine Sicherheitswacht (siehe Infokasten). Nun will auch Höchstädt nachziehen. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am vergangenen Montagabend einstimmig den Antrag gestellt, dass demnächst auch in Höchstädt Mitglieder der Sicherheitswacht auf Streife gehen sollen. "Wir wollen eine Sicherheitswacht wie in Dillingen und Lauingen", sagte Bürgermeisterin Hildegard Wanner. Der Stadt entstünden dadurch keine Kosten, denn es handle sich um eine Einrichtung des bayerischen Innenministeriums.

Die Mitglieder würden zu kritischen Punkten wie dem Bahnhofsvorplatz geschickt. "Das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger wird erhöht, wenn Mitarbeiter der Sicherheitswacht dort Streife laufen", sagte Wanner. Die SiWa arbeite auf ehrenamtlicher Basis, die Mitarbeiter erhielten eine kleine Entschädigung, informierte die Bürgermeisterin auf die Anfrage von Eva Graf-Friedel. Bernhard Uhl erklärte, die Stadt sage nur, dass sie Bedarf habe. Die Sicherheitswacht funktioniere "wie eine mobile Notrufsäule".

Ehrenamtliche gelobt

Wanner sagte, dass die Polizeiinspektion Dillingen nachts nur mit zwei Streifenwagen unterwegs sei. Für die Region sei dies zu wenig. Deshalb halte sie die Einrichtung einer Sicherheitswacht für sinnvoll. Jakob Kehrle und Heribert Rossmeisl fragten nach, ob die Einrichtung der Sicherheitswacht auch wirklich kostenlos sei, und erhielten von Wanner die Bestätigung, dass die Stadt dabei nicht zur Kasse gebeten werde. Günter Ballis lobte die Mitglieder der Sicherheitswacht: "Ich finde es großartig, dass sich Menschen dafür ehrenamtlich zur Verfügung stellen."

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