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Mit Freude essen und fasten

Mit Freude essen und fasten
Kommentar Von Birgit Alexandra Hassan
21.03.2019

Wenn die Ansätze beim Fasten auch ganz unterschiedlich sind, so gibt es gleichzeitig viele Gemeinsamkeiten. Selbst das Essen und Fasten haben vieles gemeinsam.

Essen muss Spaß machen, lässt Christian Knittl beim Gespräch übers Fasten anklingen. Der 44-jährige Heilpraktiker aus Wertingen gibt offen zu, dass er selbst „unheimlich gerne“ esse, zwischendurch gerne mal ein Bierchen trinke oder gelegentlich auch mal ein paar Pfund mehr als die Norm wiege.

Und auch der Ayurveda-Koch Wolfgang Neutzler aus Gundelfingen, den wir zu Beginn der Fastenserie vorstellten, schert gelegentlich aus der Norm aus. So genießt er das Gemüse gern knackig frisch und dazu kurz angebratenes Fleisch. Beides nicht die Regel der Ayurveda-Küche, doch für Neutzler als gelernter deutscher Koch und Vertreter der Vollwertküche völlig legitim. Die Menschen sollten sowohl das Kochen und Essen als auch das Fasten genießen, laut die Devise des 69-Jährigen.

Und darauf laufen selbst die von Schwester Judith Harrer angeleiteten Heilfastenkuren hinaus. Wie vergangene Woche berichtet, gibt’s die Gemüsesuppe hier ohne Einlage, dazu etwas Saft und viel Tee. Nichts zu kauen, dennoch genussvoll am schön gedeckten Tisch nehmen die Fastenden die Nahrungsmittel zu sich, holen sich zudem Nährendes aus der Natur und dem feinfühligen Umgang mit dem eigenen Körper.

Mit Freude essen und fasten

Fasten und Essen können demnach einiges gemeinsam haben. Für beides braucht es Achtsamkeit und eine Körperwahrnehmung. Beides hat seine Zeit und Berechtigung. Und beides kann zur Lebensfreude beitragen – vor allem im stimmigen Wechsel und Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen von Körper, Geist und Seele.

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