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Region Wertingen

26.05.2015

„Normaler“ Winter kostete den Kreis Dillingen rund 300000 Euro

Landrat Leo Schrell (ganz rechts) dankte den Mitarbeitern im Winterdienst für ihre harte Arbeit, Roman Bauer (ganz links) gab Zahlen bekannt.
Bild: LRA

40000 Kilometer auf der Piste für den Kreisbauhof

Dillingen Stolze 40000 Kilometer legten die Mitarbeiter des Kreisbauhofes im zurückliegenden Winter im Rahmen des Winterdienstes zurück. Dennoch bezeichnete der Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt Dillingen, Roman Bauer, beim traditionellen Winterdienstabschluss die zurückliegende Saison 2014/2015 als „normalen Winter“. Zwischen dem 27. November 2014 und 1. April 2015 seien lediglich die extremen Schneewetterlagen vom 26. bis 31. Dezember 2014 und vom 29. Januar bis 3. Februar 2015 eine gewisse Herausforderung gewesen, die vom qualifizierten Personal des Kreisbauhofes jedoch sehr gut bewältigt worden seien.

Bei insgesamt 89 Einsätzen wurden 1320 Tonnen Salz verbraucht. Der Verbrauch ist auf eine Vielzahl von Frost-Tauwetterlagen mit Glättebildung zurückzuführen. „Die Präventiveinsätze haben zu einer hohen Verkehrssicherheit im Winter beigetragen“, betonte Bauer. Die dabei zum Einsatz kommende Feuchtsalztechnologie habe sich sehr bewährt.

Beim Kreisbauhof und in der zentralen Salzlagerhalle bei Aislingen stand eine Kapazität von 2600 Tonnen Salz zur Verfügung, sodass es zu keinerlei Engpässen gekommen sei. Insgesamt waren die Mitarbeiter des Kreisbauhofes 1966 Stunden im Einsatz.

Den Landkreis kostete der Winterdienst alles in allem rund 300000 Euro. Dies ist gegenüber dem extrem milden Winter 2013/2014 eine Steigerung um 75 Prozent. Im Rekord-Winter 2009/2010 hingegen lagen die Kosten bei satten 520000 Euro.

Einen Dank richtete Bauer an die Staatliche Straßenmeisterei Dillingen. So erfolgte der Winterdienst erneut in bewährter Weise im Verbund mit dem Staatlichen Bauamt Krumbach. Dabei ist der Landkreis in 14 Räumbezirke für die Bundes-, Staats- und Kreisstraßen eingeteilt. Der Landkreis betreut davon sieben Bezirke. Insgesamt sind im Landkreis im Rahmen des Winterdienstes circa 450 Kilometer klassifizierte Straßen zu betreuen, davon 227 Kilometer Kreisstraßen.

Landrat Leo Schrell nutzte den Winterdienstabschluss, um den Mitarbeitern des Kreisbauhofes für ihren wichtigen und unverzichtbaren Dienst für eine hohe Verkehrssicherheit sowie ihre zuverlässige Arbeit zu danken. Gleichzeitig betonte Schrell, dass der Ausschuss für Kreisentwicklung bereits im Jahr 2013 beschlossen habe, im Interesse eines nachhaltig guten Zustandes des Kreisstraßennetzes jährlich mindestens zehn Kilometer Asphaltbefestigungen zu sanieren oder zu erneuern und die beim Winterdienst nicht benötigten Mittel in den Unterhalt des Kreisstraßennetzes zu investieren.

In den Pfingstferien wird die Deckensanierung an der DLG 7 von Haunsheim nach Frauenriedhausen ausgeführt. Noch in den Sommerferien werden dann die Deckschichten an der DLG 25 von Steinheim nach Deisenhofen sowie im Bereich der Ortsdurchfahrten Deisenhofen (DLG 15) und Finningen (DLG 15) saniert. (pm)

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