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Empfang in Höchstädt

25.01.2016

„Ohne Sie alle wäre Höchstädt ärmer“

Die Stadt Höchstädt zeichnete verdiente Menschen verschiedenster Bereiche aus. Als Geschenk gab es etwas Unbezahlbares.
Bild: Cordula Homann

Die Stadt Höchstädt zeichnete verdiente Menschen verschiedenster Bereiche aus. Als Geschenk gab es etwas Unbezahlbares.

Jahrelang gab es keine Ehrungen seitens der Stadt, weder bei einem Empfang noch anders. Die Idee stammt aus einem Arbeitskreis Vereine unter der Leitung von Vereinsreferent Gerrit Maneth, dem ein Workshop vorangegangen war. Ergebnis: „Die Vereine wünschen sich mithilfe der Stadt mehr Öffentlichkeit, ein besseres Netzwerk.“ Es entstand der Wunsch nach einem Sportler- und Ehrenamtsempfang, den der Stadtrat auch einstimmig unterstützt. Alle Vereine konnten Ehrende melden und jeder bekam eine kleine Laudation von seinem Vereinsvorsitzenden. Am Sonntagabend fand nun der erste Empfang dieser Art im Rathaus statt. Vereinsreferent Maneth freut sich, dass auf Anhieb so viele Menschen aus Höchstädt und den Stadtteilen geehrt wurden.

Als Dankeschön gab es etwas Besonderes: „Ihre Leistungen sind unbezahlbar, womit können wir Ihnen also eine Freude machen?“, fragte Bürgermeister Stefan Lenz eingangs. Die Antwort: Jeder Geehrte durfte sich, wie etwa der Bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder, in das Goldene Buch der Stadt eintragen und bekommt eine besondere Führung die verborgensten Winkel des Höchstädter Schlosses.

Geehrt wurden: Manfred Maneth, für den Aufbau des AWO Ortsvereins Höchstädt, Erwin Rieder vom Evangelisch-Lutherischen Gemeindeverein, für seinen Deutschunterricht für Asylanten, Karl Menzel für über 20 Jahre tatkräftige Mithilfe in Vorstand des Fischereivereins Höchstädt 1954, Reinhard Kunzmann, langjähriger Vorsitzender der Freien Wähler Höchstädt und Stadtrat; Der Historische Verein ehrte Dr. Werner Stirnweiß, Georg Wörishofer, Joachim Häußler, Susanne Ortler, Marianne Reichhardt, Gislinde Scherer und Leo Thomas, Erich und Rita Blank, Brigitte Breit, Joseph Geirhos, Brigitte und Helmut Kaiser, Simone Ludwig, Christine Marmann und Bärbel und Rudi Schödl. Anton Jung, seit 1954 im Sonderheimer Kirchenchor aktiv; Gisela Schmid vom Vorstand der evangelischen Kirche, sie hat unter anderem 28 Jahre für Brot für die Welt gesammelt; Barbara Ziegler vom Kneipp Verein für Radtouren, Nordic Walking, Reinigung Kneipp-Anlage; Roland Kehrle, Regisseur Kolpingtheater seit 1982; Stadtpfarrer Daniel Ertl bedankte sich bei im Namen der Pfarreiengemeinschaft bei Maria Lindner, Simone Feldengut, Hermine Rohrbach, Marianna Öfele, Heidi Konrad, Barbara Schneider, Edeltraut Hafner mit Sohn Kevin, Hildegard Lämmermeier und Brigitte Breit. Der Pfarrgemeinderat Deisenhofen dankte Xaver Rehm, 13 Jahre Kirchenpfleger, seit 1958 im Kirchenchor; Geehrt wurden außerdem: Kathrin Demharter, erfolgreiche Dressurreiterin bis zur schweren Klasse beim Reitclub Prinz Eugen; Mike Dehmel, Platzwart des Schäferhundevereins, Rudi Waschke und Luise Rössler vom SPD-Ortsverband für Deutschunterricht für Asylbewerber, Unterstützung und Integration ausländischer Familien. Ehrungen innerhalb der Abteilung des SSV: Die B1-Junioren 14/15 der Abteilung Fußball (Marco Kommer, Kevin Eirich, Markus Dannemann, Marcel Güntner, Domini Mörz, Manuel Brückner, Benedikt Wurm, Nuray Arton, Isufi Adonis, Tino Gritzhuhn, David Stenzl, Tizian Korittke) samt Jugendleiter Johannes Ebermayer, Mannschaftsbetreuerin Sabrina Mayerle und ihren Trainern Thomas Korittke und Florian Kratzer; Josef und Edeltraud Hitzler,

„Ohne Sie alle wäre Höchstädt ärmer“

Betreuer in der Abteilung Gesundheit, Fitness und Reha Sport; Alexander Bondarenko, Eugen Schwabbauer, Nikola Geist von der Abteilung Gewichtheben; Rainer Friedel, Trainer der Skijugend, Xaver Anger, Rudi Karg sen., Helmut Huber und Herry Menzel von den Stockschützen; die zweite Tennisherrenmannschaft mit Andreas Vatter, Benjamin Jahn, Andreas Schneider, Oliver Maneth, Jens Schmitt, Mannschaftskapitän Thomas Ebermayer, Jens Friedel, Markus Däubler und Florian Brinz; die erste Damenmannschaft der Abteilung Tischtennis (Elisabeth Rollenmiller, Eva Steckerl, Jessica Seibold und Christina Kölle); Josef Weiß und Dieter Musselmann für ihren Einsatz für das Projekt Zukunft des SSV Großvereins. Sollte es weitere Ideen geben, wie Stadt und Vereine enger zusammenarbeiten können, bat Gerrit Maneth um die Teilnahme im Arbeitskreis Vereine. Dort wird derzeit unter anderem an einer städtischen Vereinsförderrichtline gearbeitet, geplant sei außerdem eine Schulungsveranstaltung über das Steuerrecht und den Umgang mit sozialen Netzwerken.

Bürgermeister Lenz betonte zum Abschluss: „Ohne Sie alle wäre Höchstädt ärmer.“ Bei Krapfen und Sekt klang der Abend aus.

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