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10.02.2015

Telekom und Förster sind im Gespräch

In Pfaffenhofen steigt die Hoffnung, dass gefährliche Bäume bald zu fällen sind

Bewegung ist in die Organisation der Baumfällarbeiten in Buttenwiesen gekommen. Gestern Vormittag meldete sich die Telekom bei Rainer Schechinger vom Ordnungsamt. „Jetzt läuft die Sache.“ Schechinger hofft, dass die Straßensperrung somit in wenigen Tagen aufgehoben werden kann.

Wie berichtet, hatte die Gemeinde Buttenwiesen am vergangenen Donnerstag kurzfristig die Ortsverbindungsstraße zwischen Pfaffenhofen und Donaumünster sperren lassen. Nach den Schneefällen der vorangegangenen Tagen waren die Bäume zur Gefahr für den Verkehr geworden. Auf die Gefahr aufmerksam geworden war Revierförster Stefan Stadlmayr im Rahmen einer Routinebesichtigung. Betroffen sind knapp 30 Eichen, Eschen und Linden, an denen viele verdorrte Äste teilweise nur noch an der Rinde hängen und schon beim nächsten größeren Windstoß herunterfallen könnten.

Die Gemeinde hatte daraufhin die insgesamt fünf Waldbesitzer aufgefordert, schnellstmöglichst für die Fällung der morschen Bäume zu sorgen. Wie sich herausstellte, gibt es dabei allerdings ein massives Problem: Eine am Straßenrand verlaufende Freilandleitung der Telekom verhindert die Baumfällarbeiten.

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Von der Gemeinde Buttenwiesen hatte Rainer Schechinger zunächst vergeblich versucht, einen zuständigen Mitarbeiter zu erreichen. Gestern früh habe die Telekom nun reagiert, teilte Schechinger der WZ mit. „Ich konnte die Telekom an den Revierförster weitervermitteln, sie können jetzt Hand in Hand arbeiten.“

Da es sich um eine relativ große Strecke handelt, werde es sicher einige Tage dauern, bis die Leitung gesichert und die Bäume gefällt sind. Schechinger hofft jedoch, dass es sich um Tage und nicht um Wochen handeln wird. Denn auch erste Klagen von Verkehrsteilnehmern sind bereits in der Gemeinde eingegangen. (dem)

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