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11.04.2011

Von Tomaten bis zu Sonnenblumen

Alois Christa (links) ist nun Ehrenmitglied beim Gartenbauverein Binswangen. Vorsitzender Franz Endres überreichte zusätzlich eine Orchidee. Blumen von der Tombola (im Hintergrund) konnten die Gäste mit nach Hause nehmen.
Bild: Foto: Bunk

Gartenbauverein startet mit Vortrag in die Versammlung

Binswangen „Entscheidend ist, dass Sie die Produkte, welche Sie in Ihrem Garten produzieren, auch verarbeiten können“, schickte Christine Egle, Fachlehrerin für Ernährung und Gartenbau vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Mindelheim, ihrem Vortrag voraus.

So erfuhren die Mitglieder des Gartenbauvereins Binswangen bei der Generalversammlung, dass man Tomaten immer am selben Standort lassen kann, wenn man den Richtigen gefunden hat, und dass es von Vorteil ist, Samen von Hybridpflanzen zu kaufen, deren Früchte platzfest sind. Und krautfäulefest - wenn es auch keine Sorte gäbe, die resistent dagegen sei.

Aber man erfuhr auch, dass man von diesen Hybridpflanzen selbst keine Samen nehmen könne, „da es bei der Tochtergeneration keine solche Tomate mehr gibt“. Aber: „Keine Angst, das hat nichts mit Gentechnik zu tun“, beruhigte Christine Egle. Sie erzählte auch von der Petersilie, die man am Besten in Erdpresstöpfen beim Gärtner kaufe, anstatt sie auszusäen, deren Samen dann aber ausfallen und dort wachsen, wo der Boden passt. Und vom „Maggikraut“, dem Liebstöckel, welches, obwohl es so riecht, in dem danach benannten Gewürz nicht drin sei.

Von Tomaten bis zu Sonnenblumen

Kürbisaktion

Nach dem interessanten Vortrag begann die Mitgliederversammlung selbst, zu der Vorsitzender Franz Endres 72 Gäste im Saal des Schützenheims begrüßte. Schriftführerin Regina Berwe erinnerte in ihrem Tätigkeitsbericht etwa an die Kürbisaktion im vergangenen Jahr. Welche Aktionen 2011 geplant sind, riss sie ebenfalls an. Ein Teil davon: „Die Kinder erhalten von uns Samen von Sonnenblumen. Wir kommen dann mit dem Meterstab bewaffnet in die Gärten und messen nach, wo die Größe steht“, gab sie bekannt. Eine Sonnwendfeier ist dieses Jahr am 25. Juni geplant und im Rahmen des Ferienprogramms werden Insektenhotels gebaut. Beim „Kirchweihguatzlewerfen“ wird dieses Jahr Pfarrer Rupert Ostermayer mit von der Partie sein.

Nach ihrem Kassenbericht wurde Schriftführerin Margarete Kraus von Mathilde Wagner entlastet, die aber erst ein großes Lob für die sorgfältige Kassenführung aussprach. Geprüft hatte sie zusammen mit Helga Hitzler.

Für seine langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft ernannte Vorsitzender Franz Endres anschließend das langjährige Vorstandsmitglied Alois Christa zum Ehrenmitglied. Endres lobte ihn als einen Mann der Tat, eine wichtige Stütze des Gartenbauvereins. „In all den Jahren war er ein treuer und verlässlicher Weggefährte.“ Im Frühjahr 1985 wurde er zum Beisitzer gewählt, 2000 zum 2. Vorsitzenden. Das Amt hatte er bis vor zwei Jahren inne.

Zum Abschluss wurden wie jedes Jahr die Preise der Tombola verteilt. Jedes Los gewinnt und die Spannung war wieder groß, welche der Pflanzen am Ende mit nach Hause genommen werden konnte. (bbk)

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