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Wertingen

23.02.2018

Wetter macht dem Wintermarsch alle Ehre

Am Seilsteg waren Gleichgewichtssinn und Kondition gefragt.

Wertinger Reservisten testen ihr militärisches Wissen ebenso wie ihren Gleichgewichtssinn. Auch die Heimatgeschichte wurde abgefragt. Zurück ging es auf eine ganz besondere Weise.

Selbst chaotische Schneeverhältnisse hielten die Wertinger Reservisten nicht davon ab, ihren 22. Wintermarsch durchzuführen. Begonnen wurde mit einem Wertungsschießen mit dem Karabiner K 98 auf der Schießanlage der Feuerschützen Wertingen unter der Aufsicht von Fritz Schombacher. Anschließend machten sich die fünf Mannschaften, unter ihnen eine Gruppe von der Patenkompanie der Stadt Wertingen vom IT Bataillon 292 aus Dillingen, auf den Rundkurs, gespickt mit sieben anspruchsvollen Stationen. Um an diese zu gelangen, mussten vorgegebene Koordinaten in einen Kartenausschnitt übertragen und dann die ermittelten Punkte angelaufen werden. An den verschiedenen Stationen wurde der Umgang mit Karte und Kompass geprüft. Marschkompasszahlen und Entfernungen waren zu ermitteln.

Eine willkommene Abwechslung brachte die Station „Verpflegung“, an der die Marschierer von den Kameraden Peter Krüger und Claudius Steige mit heißem Most und Schmalzbroten versorgt wurden, während ein Fragebogen zur Heimatgeschichte und zu aktuellen Themen der Bundeswehr beantwortet werden musste. An einer weiteren Station mussten militärische Handzeichen und taktische Zeichen erkannt werden. An der nächsten Station zeigte Hauptmann Rainer Tochtermann das Anlegen eines behelfsmäßigen Brust-und Sitzgeschirrs mit Hilfe zweier Reepschnüre. Dies diente anschließend als behelfsmäßiges Mittel zur Eigensicherung beim Überwinden einer Schlucht mittels eines einfachen Seilstegs. An dieser Station war vor allem Gleichgewichtssinn und Kondition beim Überwinden des Seilstegs gefordert. Von der letzten Station zurück zum Ausgangspunkt wurden die Mannschaften dann in einem historischen Feuerwehrauto eines Kameraden aus Welden chauffiert. Im Schlosskeller konnten sich die Wettkämpfer schließlich von den Strapazen des Marsches bei Kesselfleisch, Kaffee und Kuchen erholen. Vorsitzender Ernst König dankte allen Teilnehmern und Funktionären, allen voran dem Hauptorganisator Rainer Tochtermann für ihren Einsatz. Besonderer Dank galt dem Küchenbolzen Alois Gäßler, der das Kesselfleisch, die Blut- und Leberwürste sowie das Sauerkraut vorbereitete.

Dass der Ausbildungsstand der Teilnehmer auf gleichem Niveau liegt, zeigte sich bei der Siegerehrung. Alle Mannschaften lagen nur geringfügig in der Punktebewertung auseinander. (pm)

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