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Augsburg

03.04.2014

Kuka investiert über 60 Millionen Euro

Kuka-Roboter sind gefragt - jetzt investiert das Augsburger Unternehmen in ein neues Technologiezentrum.
Bild: Silvio Wyszengrad

Kuka expandiert. In Augsburg soll ein neues Technologie- und Entwicklungszentrum entstehen. Investitionssumme: 60 Millionen Euro.

Bei Kuka hat man inzwischen Routine im Feiern von großen Bauprojekten. Erst im März wurde ein neues Werk in Shanghai eröffnet, jetzt der Grundstein für ein Technologie- und Entwicklungszentrum in Augsburg gelegt. Es ist nicht zu übersehen: Das Unternehmen wächst und investiert. Diesmal sind es mehr als 60 Millionen Euro, die in den hochmodernen Bau im Augsburger Norden gesteckt werden.

Etwa 800 Mitarbeiter, vorwiegend Ingenieure und Techniker aus der Entwicklung, sollen hier ab Ende 2015 für den Automatisierungsspezialisten tätig sein. Es entstehen Testflächen für neue Roboter, Schulungsräume und eine Kantine. Für Kuka-Vorstand Till Reuter ist die Investition ein „klares Bekenntnis zum Standort“, wie er gestern bei der Grundsteinlegung betonte.

In der Region – in Augsburg und im benachbarten Gersthofen – sind fast 3200 der weltweit knapp 8000 Kuka-Mitarbeiter tätig. 15 000 der jährlich rund 18 000 Roboter werden hier gefertigt. „Augsburg ist unser Heimatstandort“, bekräftigte Reuter. Hier wolle man langfristig Arbeitsplätze bieten und binden. Selbstverständlich ist das nicht.

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Produktion und Entwicklung rücken enger zusammen

Noch 2009 steckte Kuka tief in der Krise und schrieb rote Zahlen. An ein Wachstum in der Region dachte damals niemand. Doch in den vergangenen Jahren ging es stetig bergauf, was auch am Personalstand abzulesen ist. „Wir brauchen mehr Platz, wenn wir weiter wachsen wollen“, erklärte Reuter nun. Das neue Technologiezentrum ermöglicht es zudem, dass Entwicklung und Produktion noch enger zusammenrücken. Bislang befinden sich Teile der Robotersparte im gut zehn Kilometer entfernten Gersthofen in einem angemieteten Büroturm. Unklar ist, wie es mit diesem Standort weitergehen wird, wenn ein Teil der Mitarbeiter in den Neubau nach Augsburg gezogen ist.

Das neue Technologiezentrum – später einmal 90 mal 80 Meter groß und sechs Stockwerke hoch – ist hier nicht die einzige Baumaßnahme. Im vorigen Jahr hatte Kuka eine mehr als eine Million Euro teure firmeneigene Kinderkrippe eröffnet, vor kurzem war eine neue Tiefgarage eröffnet worden.

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