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Chance für den Aindlinger Gemeinderat vergeben

Kommentar Von Evelin Grauer
14.05.2020

Plus Alle drei Bürgermeister in Aindling kommen aus der CSU. Trotz der eindeutigen Kräfteverhältnisse ist dieser Weg der falsche.

Gertrud Hitzler, Walter Pasker, Josef Gamperl: Nicht nur die Erste Bürgermeisterin in Aindling, auch ihre beiden Stellvertreter kommen aus der CSU und damit aus der Fraktion CSU/Freie Wählergemeinschaft (FWG). Diese stellt neun der 16 Gemeinderäte. CSU und FWG berufen sich darauf, dass ihre beiden Bürgermeister-Stellvertreter bei der Kommunalwahl deutlich mehr Stimmen sammelten als der vorgeschlagene Stellvertreter des Bürgerwillens, Bernd Aichele.

 

Das stimmt zwar, aber der Bürgerwille ergatterte immerhin fünf der 16 Sitze, also fast ein Drittel. Ein Bürgermeisterposten für den Bürgerwillen wäre ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für die stets gute Zusammenarbeit und Motivation für die Zukunft gewesen. Dass der große Aufschrei der Unterlegenen ausblieb, liegt vermutlich allein daran, dass niemand Josef Gamperls Qualifikation für das Amt anzweifelt.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Alle Aindlinger Bürgermeister kommen aus der CSU

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