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Aichach-Friedberg

31.01.2021

Corona: Sieben-Tage-Inzidenz in Aichach-Friedberg liegt bei 67,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Aichach-Friedberg bleibt laut Robert-Koch-Institut relativ konstant.
Foto: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Aichach-Friedberg liegt laut Robert-Koch-Institut relativ stabil bei 67,6. Sorgen macht hingegen eine Nachricht aus dem Nachbarlandkreis Dachau.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Aichach-Friedberg ist derzeit laut Robert-Koch-Institut (RKI) relativ stabil. Am Sonntagmorgen lag sie bei 67,6. Am Freitag hatte das RKI eine Sieben-Tage-Inzidenz von 68,3 genannt. Eine besorgniserregende Nachricht kommt jedoch aus dem Nachbarlandkreis Dachau.

Einer Mitteilung des Landratsamtes Dachau zufolge wurde am Freitag erstmals bei einem Covid-Patienten im Landkreis Dachau die Covid-Variante B.1.1.7 festgestellt. Der 38-Jährige aus Dachau werde aktuell auf der Intensivstation im Dachauer Krankenhaus behandelt, hieß es. Seine Lebensgefährtin stehe unter strenger Quarantäne.

Corona: Mutierte Variante im Nachbarlandkreis Dachau nachgewiesen

Am Sonntag teilte das Landratsamt Dachau mit, der Mann liege nach wie vor auf der Intensivstation. Er könne aufgrund seines Zustands keine Auskunft geben, wann und wo er sich mit dem Virus infiziert haben könnte. Die Lebensgefährtin sei am Freitag befragt worden, habe jedoch auch nichts dazu sagen können. Sie wurde am Freitag von Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes abgestrichen. Das Ergebnis des PCR-Tests fiel laut Landratsamt positiv aus. Ob es sich jedoch ebenfalls um die mutierte Variante B.1.1.7 des Covid-Virus handelt, war am Sonntag noch nicht bekannt. Mit dem Ergebnis sei erst am Montag zu rechnen.

Die sogenannte britische Coronavirus-Mutante beunruhigt unter anderem Wissenschaftler, Ärzte, Pfleger und Politiker sehr. In Großbritannien verbreitete sich die Variante in den vergangenen Wochen rasend schnell. Sie gilt als deutlich ansteckender als der bisher vorherrschende Typ. Ob sie auch tödlicher ist, ist umstritten.

Bereits im Dezember hatte sich ein Bewohner des Landkreises Landsberg mit der britischen Coronavirus-Mutante infiziert. Das wurde jedoch erst im Januar bekannt, nachdem die Probe erneut untersucht worden war. Der Betroffene habe keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung gezeigt und keine Kontakte zu anderen Personen gehabt. (mit wu)

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