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Benefizaktion

16.07.2018

Delfine machen Lenny aus Oberschneitbach glücklich

Der Lenny  aus Oberschneitbach hat einen seltenen Gendefekt. Er leidet unter epileptischen Anfällen, spricht nicht und gewährt so kaum Einblicke in sein Innenleben. Ihn unterstützten die Schmidbergers aus Pöttmes im vergangenen Jahr mit ihrer Benefizaktion. Archivbild
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Der Lenny  aus Oberschneitbach hat einen seltenen Gendefekt. Er leidet unter epileptischen Anfällen, spricht nicht und gewährt so kaum Einblicke in sein Innenleben. Ihn unterstützten die Schmidbergers aus Pöttmes im vergangenen Jahr mit ihrer Benefizaktion. Archivbild
Bild: Sophie Schmid

Die Schmidbergers aus Pöttmes haben im vergangenen Jahr den kranken Sohn von Familie Gerbl unterstützt.

Zu den Gästen und Helfern der Benefizaktion für Marius in Pöttmes zählte auch die Familie Gerbl aus Oberschneitbach (Aichach). Seit der Aktion im vergangenen Jahr zugunsten ihres Sohnes Lenny, der am Isodicentric 15 Chromosom-Defekt leidet, hält der Kontakt beider Familien. Die Eltern Sabine und Jürgen Gerbl und die ältere Tochter Céline waren mit anderen Helfern für die Essensausgabe zuständig.

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Wie berichtet, hatte die Benefizaktion 2017 für Lenny über 4000 Euro erbracht. Damit wollten die Gerbls ihrem Sohn eine Delfintherapie ermöglichen, die ihm Linderung verschafft. An Pfingsten konnten sie die Reise endlich antreten. Ziel war das Delfinarium in Marmaris an der Türkischen Ägäis. Dort können die Tiere bis ins offene Meer schwimmen. Der Termin stand allerdings bis zuletzt auf der Kippe. Lenny war zwei Wochen zuvor schwer erkrankt und wurde erst kurz zuvor aus der Klinik entlassen. Entsprechend erleichtert war die ganze Familie, als es Lenny in Marmaris nach ein paar Tagen deutlich besser ging.

Das tägliche Schwimmen mit dem Delfin habe sich äußerst positiv auf seinen Allgemeinzustand ausgewirkt, erzählte Sabine Gerbl. Der Kontakt mit dem Tier löse Verspannungen, Lenny habe es großen Spaß gemacht, sich mit dem Tier im Wasser zu bewegen. „Sein Betreuer war sehr fürsorglich. Für Lenny war das ein echter Kumpel“, bestätigte die Mutter. Außerdem wurde der Junge zusätzlich physiotherapeutisch behandelt. Er habe besser geschlafen, sei ausgeglichener und fröhlicher gewesen. „Das war unser schönster Urlaub bisher“, sagte Gerbl. Und: „Wir haben schon lange keinen so glücklichen Sohn mehr gehabt. Er hat sich richtig am Leben gefreut.“ Da Lenny nicht spricht, habe es wie ein kleines Wunder gewirkt, als er plötzlich seine Physiotherapeutin Yamour beim Namen genannt habe. Die Gerbls hoffen, Lenny irgendwann noch einmal eine Delfintherapie ermöglichen zu können. (vj)

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