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Schulverband

06.07.2016

Offene Ganztagsbetreuung in Adelzhausen

Archivbild
Bild: Johann Eibl

Im neuen Schuljahr fällt dafür die Mittagsbetreuung an der Grundschule weg. Was das für Eltern und Kinder bedeutet

Adelzhausen/Sielenbach Ab dem neuen Schuljahr bietet die Grundschule Adelzhausen-Tödtenried eine offene Ganztagesbetreuung an. Bei der Sitzung des Schulverbandes am Montag stellte Schulleiterin Gudrun Strobl das Konzept vor. Erfreulich: Die Zahl der Schüler ist sowohl an der Grundschule in Adelzhausen als auch der Mittelschule Sielenbach gestiegen – dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen.

Die klassische Mittagsbetreuung, die momentan von rund 30 Schülern genutzt wird, wird es im kommenden Schuljahr an der Grundschule Adelzhausen nicht mehr geben. Eltern haben dafür die Möglichkeit, ihre Kinder zur offenen Ganztagsbetreuung anzumelden. Die Schule ist eine von mehreren Grundschulen im Landkreis, die ein Angebot des Bayerischen Kultusministeriums nutzen, das schrittweise Ganztagsbetreuung für alle einführen will.

Der Vorteil: Die offene Ganztagsbetreuung ist, anders als die Mittagsbetreuung an der Grundschule in Adelzhausen, für die Eltern kostenlos. Nur das Mittagessen muss bezahlt werden. Von Montag bis Donnerstag werden die Kinder bis 16 Uhr an der Schule betreut.

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Den Eltern steht es frei, ob sie sich für das Angebot einer offenen Ganztagsbetreuung entscheiden. Aber: Wer sich dafür entscheidet, ist in der Pflicht, die Kinder auch bis 16 Uhr in der Schule zu lassen. Der reguläre Unterricht endet wie bisher auch mittags.

Es ist noch gar nicht lange her, dass die Schülerzahlen kontinuierlich zurückgingen. Dieser Trend hat sich nun umgekehrt. An der Grundschule Adelzhausen-Tödtenried stieg die Zahl der Schüler von 99 (Schuljahr 2013/14) auf 108 (2015/2016). Im kommenden Schuljahr werden 120 Kinder die Grundschule besuchen. Die 31 Erstklässler werden wieder in Tödtenried eingeschult und gehen dann ab der zweiten Klasse in Adelzhausen in die Schule.

Mittelschule Die steigenden Schülerzahlen an der Adelzhausener Grundschule sorgen für Optimismus in der Nachbargemeinde Sielenbach. An der dortigen Mittelschule werden es im neuen Schuljahr um die 70 Jugendliche sein. Auch eine fünfte Klasse werde es geben, freut sich Schulleiterin Claudia Gadsch. Vor zwei Jahren war das noch anders. Weil die Mindestzahl von 13 Schülern für eine Klasse nicht erreicht worden war, mussten die Fünftklässler nach Friedberg in die Schule gehen. Zusammen mit Sielenbach, Dasing und Stätzling bildet Friedberg den Schulverband Friedberger Land.

Die Schule erfreue sich großer Beliebtheit, berichtete Wolfgang Förster, stellvertretender Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Dasing. Als Grund dafür sieht er auch, dass alle Schulabgänger unterkommen. „Die Schule hat seit Jahren eine unglaublich gute Vermittlungsquote.“

Als positiv bewertete der Verband die vertiefte Berufsorientierung. Ein Projekt, das jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und der Agentur für Arbeit unterstützt wird. Dabei werden Schüler von der siebten bis zur neunten Klasse gezielt auf das Berufsleben vorbereitet.

Haushalt Sowohl im Schulverband Adelzhausen-Tödtenried (Verwaltungshaushalt 388950 Euro, Vermögenshaushalt 32963 Euro) als auch in Sielenbach (Verwaltungshaushalt 261270 Euro, Vermögenshaushalt 12800 Euro) bewegt sich der Etat im üblichen Rahmen.

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