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12.12.2008

Stolzer Bund für den Gemeindienst

Schrobenhausen/Aichach (AN) - Im Rahmen eines großen Festes begingen am Samstag die Mitglieder des Rotary Clubs Schrobenhausen-Aichach mit vielen Gästen das 30-jährige Bestehen des Clubs im Konferenzzentrum der Firma Bauer AG in Schrobenhausen.

21 Herren unterschiedlicher Berufe aus dem Raum Schrobenhausen und Aichach beschlossen im Frühjahr 1978, einen Rotary Club vor Ort zu gründen. Nach der juristischen Gründung am 19. Juni 1978 fand dann am 18. Dezember die sogenannte Charterfeier im Schrobenhausener Rathaus statt. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem der damalige Landrat von Aichach-Friedberg, Josef Bestler, selbst Rotarymitglied in Augsburg, sowie sein Kollege von Neuburg-Schrobenhausen, Dr. Walter Asam, später auch Mitglied des Clubs.

Mit der Aufnahme von zwei neuen rotarischen Freunden anlässlich des Festabends sind aus den 21 Gründungsmitgliedern heute stolze 51 Clubfreunde geworden.

Der derzeitige Präsident, Claus Huber aus Schrobenhausen, freute sich, nahezu alle Mitglieder mit ihren Damen begrüßen zu können sowie die Vertreter einer ganzen Reihe benachbarter Clubs, eine starke Abordnung des rotarischen Kontaktclubs aus Dielsdorf in der Schweiz und die rotarische Jugend, die mit Fleiß für den Service an diesem Abend sorgte.

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Nach den Grußworten der Vertreter der befreundeten Clubs aus Pfaffenhofen, Neuburg, Gersthofen und Neustadt-Vohburg, bei denen die Kollegen aus Schrobenhausen-Aichach jeweils maßgeblich für die Gründung waren, erinnerten Prof. Dr. W. Schaufelberger und Hans Ulrich Maurer aus Dielsdorf an das intensive Miteinander. Die Gäste brachten Geschenke in Form von Spenden für das Hilfswerk des hiesigen Clubs mit.

Der Höhepunkt war neben den am Schluss von Alfred Rappel aus Aichach vorgetragenen, feinsinnigen Gedanken der Festvortrag von Prof. Dr. jur. Klaus Englert. Englert, bei der Gründung des Clubs damals Deutschlands jüngster Rotarier, hat über die 30 Jahre hinweg das Amt des Archivars bekleidet. Aus der Fülle der Unterlagen gestaltete er mithilfe von Stefan Lesny und Claus Huber eine interessante und heitere Reise durch 30 Jahre.

Im Vortrag, den die Gäste zusammen mit einer gedruckten Chronik als CD mit nach Hause nehmen konnten, gedachte Englert zunächst der Verstorbenen und ließ dann die unterschiedlichsten Bereiche Revue passieren. Die wohl herausragendste Tätigkeit waren die vielen sogenannten Gemeindienstprojekte. Sie reichen von der Förderung der Jugend, des Lehrlings- und internationalen Jugendaustausches bis hin zur Verleihung des jährlichen Jugendförderpreises. Schwerpunkt dieser Hilfen war in den vergangenen Jahren vor allem die Unterstützung der Tafeln in Schrobenhausen und Aichach.

Die Auszeichnung von verdienten Personen spielt bei Rotary eine wichtige Rolle. Das wohl bekannteste Ehrenmitglied ist der heutige Bischof von Augsburg, Dr. Walter Mixa. Als weitere Anerkennung für besondere Leistungen verleiht der Club die sogenannte "Paul Harris Fellow" Verdienstmedaille, benannt nach dem Gründer von Rotary. Diese erhielt am Samstag Hanni Schwarz aus Aichach für ihre langjährige erfolgreiche Tätigkeit als Geschäftsführerin des Rotary-Hilfswerkes.

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