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Tradition
17.08.2019

Ein Rosenkranz aus Kräutern für die Mutter Gottes

Mit Kräuterkränzchen auf dem Kopf legten Kinder Kräuterbuschen vor dem Altar nieder, hier mit Pater Paul Schäfersküpper, Hartmut Tanski vom Festring München und Sieglinde Kast (von links).
Foto: Katharina Wachinger

Sieglinde Kast aus Griesbeckerzell gestaltet mit Kindern Kräuterbuschen. Segnung in Obergriesbach

Zum Festtag Mariä Himmelfahrt gibt es den Brauch, Kräuter zu weihen. In der Au-Kapelle am Rande von Obergriesbach erlebt der Brauch seit einigen Jahren zunehmend Aufmerksamkeit, was vor allem Sieglinde Kast aus Griesbeckerzell (Stadt Aichach) zuzuschreiben ist. Zu Hause in ihrem Garten band sie mit einigen Helfern, Kinder und Erwachsene, einen Tag zuvor weit über 300 Kräuterbuschen. Ein Teil davon wurde schon am Morgen beim Gottesdienst in der Griesbeckerzeller Pfarrkirche St. Laurentius gegen eine Spende angeboten. Der Erlös daraus geht an das Projekt von Kaplan Apollinaris, ein Heim für behinderte Kinder in Moshi, Tansania. Den anderen Teil der Kräuterbuschen transportierte Hubert Rohrmoser mit seinem kleinen Bulldog auf dem Anhänger nach Obergriesbach zur Au-Kapelle. Dort wurden die Buschen zur Andacht am Nachmittag angeboten.

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