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Aichach
28.04.2021

Motorradradrennfahrer Markus Schormair wird erneut ausgebremst

Der Aichacher Markus Schormair muss sich noch etwas gedulden. Die Generalprobe am Hockenheim lief aber schon einmal gut.
Foto: Yamaha Deutschland

Markus Schormair fieberte dem Saisonauftakt am 2. Mai entgegen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Start verschoben. Wie der Aichacher darauf reagiert.

Volle Konzentration auf den 2. Mai. Dann hätte die Saison für die Nachwuchsmotorradfahrer im Yamahacup am Lausitzring starten sollen. Einer der 26 Fahrer wäre Markus Schormair aus Aichach gewesen. Der 22-Jährige konnte es kaum erwarten - doch nun der Schock. Die ersten beiden Rennen wurden verschoben. Aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen und der wenig verfügbaren Intensivbetten im Umkreis der Rennstrecke, verschiebt sich nun der Auftakt der Rennserie. Für Schormair ein Deja Vu, denn bereits die vergangenen Saison viel der Corona-Pandemie zum Opfer. Der 22-Jährige muss also weiter auf seine Premiere warten. Dennoch bleibt er optimistisch.

„Ich kann es kaum erwarten. Ich versuche, meine Fitness zu halten“, erklärt Markus Schormair. Der Aichacher fühlt sich fit. Wie gut er drauf ist, zeigte der 22-Jährige bei der Generalprobe am Hockenheimring. Dort belegte er Platz vier bei den offiziellen Tests. „Es lief alles nach Plan. Die Maschine lief gut und die Zeiten haben gepasst. Das gibt mit viel Selbstvertrauen.“ Anders als in den vergangenen Jahren hat sich der Aichacher in dieser Saison einen Platz unter den Top fünf als Ziel gesetzt, auch um sich für die Weltmeisterschaft 2022 zu empfehlen. „Das ist mein großes Ziel und ich fühle mich bereit. Den ein oder anderen Podiumsplatz würde ich gerne auch mitnehmen.“ Zwar gehen in dieser Saison rund zehn Fahrer weniger an den Start als üblich, doch die Konkurrenz sei dennoch groß. Die Tests am Hockenheimring nutzte der Aichacher deshalb auch, um die Kontrahenten unter die Lupe zu nehmen.

Motorsport: Wie sich Markus Schormair vorbereitet

Nach zwei Testwochenenden im kroatischen Rijeka, weiß der 23-Jährige nun, wo er steht. Und zwar im Spitzenfeld. Um so schnell unterwegs sein zu können, hat Schormair die Corona-Zwangspause genutzt. Fünf Kilo hat der frühere Handballspieler angenommen, um möglichst flott über den Asphalt rasen zu können – allerdings unter strengen Hygieneauflagen. Nur mit einem negativen PCR-Test im Gepäck dürfen die Piloten überhaupt zu Rennen anreisen. Auf dem kompletten Areal gilt Maskenpflicht. Erst unter dem Helm dürfen Schormair und Co. die Maske abnehmen.

Insgesamt stehen bis Ende September zwölf Rennen auf sechs Strecken im Kalender. Schormair hofft, dass die verschobenen Veranstaltungen nachgeholt werden können. Der Aichacher trainiert Anfang Mai nun im tschechischen Most und hofft, dass die Saison bald starten kann.

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