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Fußball-Kreisliga

25.11.2019

BC Aichach vs. TSV Pöttmes: Kein Sieger im Spitzenspiel

Lukas Ziegler (am Boden, gegen die Aichacher Andreas Tischner/links sowie Marcus Wehren) und der TSV Pöttmes sahen im Gipfeltreffen beim BCA lange wie der Sieger aus, mussten dann aber den späten Ausgleich hinnehmen.
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Lukas Ziegler (am Boden, gegen die Aichacher Andreas Tischner/links sowie Marcus Wehren) und der TSV Pöttmes sahen im Gipfeltreffen beim BCA lange wie der Sieger aus, mussten dann aber den späten Ausgleich hinnehmen.
Foto: Sebastian Richly

Der TSV führt in Überzahl lange im Spitzenspiel beim BCA, kassiert dann aber noch den Ausgleich. Zell schießt Petersdorf im Verfolgerduell ab.

Keinen Sieger gab es im Kreisliga-Gipfeltreffen zwischen dem BC Aichach und dem TSV Pöttmes. Darüber freute sich in erster Linie der SC Griesbeckerzell, der seinerseits im Verfolgerduell in Petersdorf gewann.

Darf der BC Aichach im neuen Jahr die Rückkehr in die Fußball-Bezirksliga feiern? Bis Klarheit bei dieser Frage besteht, sind im Frühjahr noch zehn Partien in der Kreisliga zu bestreiten. Es sieht aber gut aus für den Tabellenführer, der im Spitzenspiel gegen Verfolger TSV Pöttmes zu einem 1:1 kam und mit einem Vorsprung von vier Zählern auf die Gäste in die Winterpause geht. Kurz vor der Pause gingen die Pöttmeser in Führung. Gheorghe Geanta verwandelte einen Foulelfmeter, dessen Berechtigung die Spielertrainer des BCA aber infrage stellten. Markus Winkler wie Sebastian Böhm sahen in dieser Szene eher ein Foul von Simon Fischer (TSV) an Christian Kapl. Die Gastgeber kamen erst wenige Minuten vor dem Schlusspfiff zum Ausgleich durch Winkler. Einen hohen Ball von Kapl versuchte Torhüter Michael Finkert wegzuboxen. Winkler kam an die Kugel, die noch abgefälscht wurde und dann über die Linie trudelte. „Für uns war der Punkt schon glücklich“, räumte Winkler ein und lobte nach dem Platzverweis das Engagement, das mit einem Remis belohnt wurde. Bashar Broo war nach gut einer Stunde aufseiten des BCA mit Rot vom Platz gestellt worden, weil er offensichtlich einen Gegenspieler beleidigt hatte. In Überzahl kam Pöttmes zu guten Chancen. Im zweiten Abschnitt war Maximilian Schmuttermair von einem Gästekicker von hinten zu Fall gebracht worden. Hier hofften die Gastgeber vergebens auf einen Strafstoß. Der Platz auf der Anlage des BCA war schwierig zu bespielen. Nach vielen Erfolgen in den vergangenen Monaten dürfen sich beide Mannschaften nun ruhigen Gewissens auf die Winterpause freuen. (jeb)

Petersdorf verteilt gegen Griesbeckerzell Geschenke

Frank Mazur, Trainer des SSV Alsmoos-Petersdorf, und sein Gegenüber Matthias Kefer saßen beide nach dem Spiel noch eine Weile im Sportheim an der Hohenrieder Straße, freilich mit unterschiedlichen Gemütslagen. Zu feiern hatte nur der Zeller Coach etwas: „Das war ein ganz starkes Spiel meiner Mannschaft. Wie wir kombiniert haben und das Topspiel angenommen haben, war schon beeindruckend.“ Weniger beeindruckt war Mazur von der Leistung seines Teams: „Bis Weihnachten ist zwar noch etwas hin, aber wir haben heute schon Geschenke verteilt. Zell war in allen Belangen besser. Es war ein Spiel zum Vergessen“, so der 40-Jährige, der aber nicht nur schimpfen wollte: „Wir haben heute einfach keine Gegenwehr gezeigt, das habe ich den Jungs auch schon gesagt. Dennoch bin ich stolz, was wir in der Herbstrunde geschafft haben. Platz vier ist nicht so schlecht. Das lassen wir uns von einem schlechten Spiel nicht kaputtmachen.“ Die Partie war bereits nach gut einer halben Stunde entschieden. Zells Marius Kefer hatte zu diesem Zeitpunkt gerade seinen Hattrick perfekt gemacht. Alle drei Treffer erzielte der Neuzugang aus dem Rückraum. Über außen kombinierte sich der Gast in den Sechzehner und legte dann auf Kefer zurück. Auch nach der Pause das gleiche Bild. Zell gab den Takt vor und die Hausherren liefen meist nur hinterher. Nach schöner Vorarbeit von Daniel Burger durfte dann auch der Spielertrainer jubeln. Für Matthias Kefer war es der erste Saisontreffer: „Die Jungs haben über meine Torflaute immer mal wieder gescherzt. Das ist wohl jetzt vorbei. Viel wichtiger ist aber, wie wir heute gespielt haben. Das war wohl der beste Auftritt in dieser Saison.“ Nur ein Manko hatte der SCG-Coach ausgemacht: „Die Chancenverwertung.“ Tatsächlich vergaben die Zeller zahlreiche beste Möglichkeiten. Allen voran Torjäger Manuel Schweizer, der kurz vor Schluss doch noch jubeln durfte. Während sich Petersdorfs Frank Mazur auf die Winterpause freut, würde Kefer gerne noch etwas weiterspielen: „Eigentlich schade, denn wir sind jetzt endlich komplett und richtig gut drauf.“ (sry-)

„Wir waren gut im Spiel, aber leider sind wir mit unseren Chancen zu fahrlässig umgegangen“, brachte es der Dasinger Coach Jürgen Schmid auf den Punkt. „Es war eindeutig mehr drin, aber uns wollte der zweite Treffer nicht gelingen.“ Das lag zum einen am starken Untermaxfelder Schlussmann Andreas Beck und an der Abschlussschwäche der Dasinger. TSG-Coach Wolfgang Rückel sah vor der Pause nur eine zwingende Chance seiner Truppe. Nach einem Diagonalball von Manuel Veitinger zimmerte Florian Fricke auf das Dasinger Gehäuse, aber Keeper Julian Thoma klärte. Da hatten die Dasinger durch Florian Higl, Fabio Gastl und Jörg Marquart bereits drei dicke Chancen. Erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel führte ein schnell ausgeführter Freistoß von Simon Gilg zur Führung. Fabio Gastl drang dynamisch in den Strafraum ein. Abwehrspieler Daniel Eisenhofer grätschte ihn um. Den Strafstoß verwandelte Gilg. Auch nach dem Wechsel hatten die Platzherren deutliche Feldvorteile. Jörg Marquart kam einen Schritt zu spät und Fabio Gastl scheiterte erneut an Keeper Beck. Als die Platzherren denn in der Zentrale einmal unsortiert agierten, setzte Ray Bishop den eingewechselten Patrick Auerhammer in Szene, der aus zehn Metern zum 1:1 einschob. Danach hatte Dasing durch Christoph Schulz und Gilg nochmals Chancen zum Siegtreffer, aber immer wieder stand Beck im Weg. Auch in der Schlussminute war der Untermaxfelder Torhüter blitzschnell im bedrohten Eck, als Gastl die letzte Dasinger Chance hatte. (r.r)

Wieder einmal konnte die Elf von Trainer Lubos-Cerny nicht an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen. Eigentlich unverständlich, denn die Heimelf wäre leicht zu „knacken“ gewesen. Rinnenthal nutzte in Halbzeit eins seine einzige Torchance zum 1:0; Stefan Winterhalter war nach einem Oswald-Freistoß per Kopf zur Stelle. Gleich nach dem Wechsel legte Winterhalter mustergültig quer, doch Fabian Schmidt versprang der Ball. Nachdem Langenmosens Jürgen Grammer verzogen hatte, hatte Winterhalter das 2:0 auf dem „Schlappen“, doch seinen Schuss entschärfte Torhüter Behr prächtig. Fast im Gegenzug der Ausgleich, wobei die BCR-Hintermannschaft nicht gut aussah. Grammer ließ nach einem weiten Ball BCR-Keeper Felix Fuhrmann nach seinem Alleingang keine Chance. Und es kam noch schlimmer für Rinnenthal: Fabian Schmidt beleidigte einen Zuschauer und sah dafür Rot. In Unterzahl hatte Rinnenthal noch zwei dicke Chancen. Zuerst war der eingewechselte Tobi Friedl zu unentschlossen im Abschluss, und dann konnte DJK-Keeper Behr gerade noch per Fußabwehr gegen Julian Büchler klären. (lint)

Keinen Sieger gab es im Duell des Tabellenletzten mit dem Aufsteiger aus Thierhaupten. Beinah hätte das Schlusslicht den zweiten Sieg in Folge eingefahren, doch Spielertrainer Reinhold Armbrust sicherte den Gästen in der 78. Minute zumindest einen Punkt. Zuvor hatte FCG-Co-Trainer Sebastian Waltl sein Team früh in Führung gebracht.

Die stark ersatzgeschwächte Feldheimer Kreisliga-Mannschaft verabschiedete sich mit einer derben Niederlage in die Winterpause. Thomas Dirnberger brachte die Gastgeber sogar in Führung, doch dann machten Marco Rechenauer und Co. ernst. Der Routinier drehte die Partie bis zur Pause mit zwei Treffern und legte im zweiten Durchgang noch zwei weitere nach. Es entstand ein internes Mühlrieder Duell, denn Lukas Koppold traf selbst dreimal, wodurch am Ende ein souveräner 7:2-Erfolg des Aufsteigers stand.Zwischendurch gelang Benedikt Reile das 2:2. (svf)

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