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Fußball-Landesliga

10.04.2015

Ein schwarzer Freitag im September 

Laut Aindlings Trainer Roland Bahl hat sich die Mannschaft gegen die SV Planegg-Krailling zu viele Nachlässigkeiten erlaubt.
Bild: Reinhold Rummel, Archiv

Nach der 1:6-Schlappe aus der Vorrunde streben die Fußballer des TSV Aindling gegen Kottern zumindest einen Punkt an. Eine "überharte Aktion" hat erhebliche Folgen.

Es gibt so Tage, die würde man am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen. Für die Fußballer des TSV Aindling gilt das beispielsweise für den 5. September 2014, ein Freitag, als sie sich in Kottern die höchste Saisonniederlage abholten. Gleich mit 6:1 Toren dominierten damals die Gastgeber in diesem Duell der Landesliga Südwest. Am heutigen Freitag stehen sich die beiden Teams um 19 Uhr am Schüsselhauser Kreuz erneut gegenüber. Nicht nur vor diesem Hintergrund strebt Aindlings Trainer Roland Bahl, 53, eine Wiedergutmachung an.

Er denkt dabei in erster Linie an den jüngsten Auftritt beim SV Planegg-Krailling. „Wir haben uns zu viele Nachlässigkeiten erlaubt“, rechnet er vor. Diese schwachen Momente nutzte der Aufsteiger zu einem 3:0-Erfolg. Auch von der Offensive erhofft sich Bahl eine Steigerung. Die Chancenverwertung müsse besser werden. Bahl beschleicht ein ungutes Gefühl, wenn er an die Partie in Kottern denkt: „Wenn die einen guten Tag haben und wir nachlässig sind, dann kann man eine böse Überraschung erleben.“ Andererseits denkt er nicht daran, den Teufel an die Wand zu malen: „Wir müssen mutig sein, es gibt keinen Grund zur Panik. Ein Punkt wäre schön, drei wären genial.“ Diese Bescheidenheit lässt sich beim Blick auf die Tabelle schnell erklären. Der TSV Kottern kommt als Rangzweiter und darf daher von der Bayernliga träumen.

Über eine Szene ärgerte sich Roland Bahl

Eine Szene vom letzten Samstag ärgert Roland Bahl auch mit einigem Abstand noch. Die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen, als Daniel Ritzer Opfer einer „überharten Aktion“ wurde. Die Folgen sind erheblich. Das Außenband an einem Knie ist angerissen und das Schienbeinköpfchen wurde geprellt. Diese Verletzungen führen zu einer Pause von vier bis sechs Wochen – danach liegt diese Saison in den letzten Zügen. Dennoch verfügt der Kader der Gastgeber heute über eine ordentliche Breite. Wolfgang Klar dürfte wohl in die Startelf zurückkehren. „Der kann uns Stabilität verleihen“, sagt der Coach über den zuletzt gesperrten Innenverteidiger. Daniel Deppner wird im Kader erscheinen. Nach seiner Krankheit käme ein Einsatz von der ersten Minute an wohl noch zu früh. Michael Schäffler und Julian Bergmair verzeichnen ebenfalls Fortschritte. Ungewiss war vor dem Training am Donnerstagabend noch, ob Matthias Steger heute mitspielen kann. Dieser Stürmer schied zuletzt mit Leistenproblemen zur Pause aus und konnte daher am Dienstag nicht mittrainieren.

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