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Fußball-Kreisliga

13.10.2018

Kommt Aichach gegen Rehling wieder in Tritt?

Philipp Hopfensitz und der BC Aichach unterlagen gegen Langenmosen mit 0:1. Gegen Rehling soll nun endlich wieder ein Sieg her.
Bild: Christoph Lotter

Während beim BCA die Formkurve nach unten zeigt, schöpft der TSV wieder Hoffnung

Jeder Fußballspieler schaut auf die Tabelle, auch wenn viele Trainer oft vom aktuellen Stand eher wenig wissen wollen. In der Kreisliga Ost nimmt die Reihenfolge nach elf von 26 Spieltagen immer konkretere Formen an. Am besten schon am Wochenende etwas an der Reihenfolge ändern möchte der TSV Rehling, der am Sonntag ab 15 Uhr beim BC Aichach zu Gast ist.

Mit einem Sieg könnten die Lechrainer die direkten Abstiegsplätze verlassen und auf den Relegationsrang vorrücken. TSV-Trainer Sebastian Kalkbrenner gibt zu: „Natürlich schaut man als Fußballer auf die Tabelle, das ist doch klar. Umso schöner wäre es, wenn wir am Montag mal über der Abstiegslinie stehen, und sei es auch nur der Relegationsplatz. Das würde den Jungs sicher Auftrieb geben.“ Dabei befinden sich die Rehlinger ohnehin im Aufwind. Seit zwei Spielen ist die Kalkbrenner-Elf ungeschlagen. Am vergangenen Spieltag gab es einen wichtigen 3:2-Erfolg in Münster. „Das war ein Lebenszeichen von uns. Allerdings haben wir es wieder spannender gemacht, als es notwendig gewesen wäre. Wichtig war aber der Sieg. Nicht nur für unser Punktekonto, sondern auch für die Moral der Jungs. Es zeigt, dass sich der Einsatz lohnt.“

Der Einsatz soll sich für die Rehlinger auch am Sonntag in Aichach lohnen. Und die Chancen stehen für die Gäste gar nicht so schlecht. Der BCA hat derzeit einen Negativlauf und drei Spiele am Stück verloren. Dabei erzielte das Team von Trainer Vladimir Manislavic nur ein Tor. Sein Gegenüber Sebastian Kalkbrenner rechnet sich deshalb etwas aus. „Klar wollen wir gewinnen. Aichach ist vom spielerischen her eine der besten Mannschaften der Liga. Aber derzeit läuft es nicht rund, und das wollen wir nutzen.“

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Dabei will sich der TSV aber nicht allzu sehr mit dem Gegner beschäftigen. „Wir müssen einfach Vollgas geben und uns wieder so reinhauen wie gegen Münster. Ich bin mir sicher, dass wir dann auch belohnt werden.“ Nach wie vor muss Kalkbrenner auf den verletzen Fabian Hönl sowie Urlauber Tassilo Göppel verzichten.

Nach oben will auch wieder der TSV Pöttmes, der am vergangenen Spieltag nach vier Spielen ohne Niederlage gegen Tabellenführer TSV Friedberg einen Dämpfer kassierte. Dadurch rutschte die Elf von Trainer Mariusz Suszko von Rang drei auf Platz sechs ab. Eine Mannschaft, die den TSV am vergangenen Spieltag überholt hat, ist der BC Rinnenthal. Am Samstag müssen die Pöttmeser nun ausgerechnet ab 15.30 Uhr beim BCR ran. Dann könnte der TSV wieder den Sprung unter die besten Vier schaffen.

Vorausgesetzt, der SSV Alsmoos-Petersdorf patzt. Der Fusionsklub schob sich am vergangenen Spieltag durch einen 2:0-Erfolg über den FC Gerolsbach auf Platz vier vor. Die Elf von Trainer Frank Mazur ist dabei ebenfalls schon am Samstag gefordert. Ab 15.30 Uhr ist man zu Gast bei der DJK Langenmosen. Die Mösler sind so etwas wie der Angstgegner der Petersdorfer. Der letzte Sieg gelang dem SSV 2014. In den vergangenen vier Partien holte Alsmoos nur einen Zähler. Nur einen Zähler holte am vergangenen Spieltag auch der SC Griesbeckerzell beim 1:1 gegen Aufsteiger Firnhaberau. Dadurch vergrößerte sich der Rückstand auf Spitzenreiter Friedberg auf sechs Punkte. Mit einem Sieg in Gerolsbach könnte der SCG wieder Boden gutmachen.

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