Newsticker

Länder wollen Teil-Lockdown bis kurz vor Weihnachten verlängern

Fußball-Kreisliga

19.11.2018

Rehling verliert Kellerduell

Fast ungehindert konnten die Aichacher Angreifer durch die Rehlinger Abwehr marschieren und hatten dadurch leichtes Spiel. Die Gäste waren fast bei jedem Zweikampf schneller und aggressiver und siegten am Ende verdient mit 5:1.
2 Bilder
Fast ungehindert konnten die Aichacher Angreifer durch die Rehlinger Abwehr marschieren und hatten dadurch leichtes Spiel. Die Gäste waren fast bei jedem Zweikampf schneller und aggressiver und siegten am Ende verdient mit 5:1.

Der BC Aichach feiert nach acht Pleiten in Folge beim TSV einen klaren 5:1-Erfolg. Pöttmes geht gegen Rinnenthal unter. Petersdorf rückt auf Rang zwei vor.

Aufatmen bei den Fußballern des BC Aichach. Nach acht Niederlagen in Folge hatte das Team von Interimstrainer Martin Brunner beim 5:1-Sieg in Rehling endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Durch den Dreier im Kellerduell springt der BCA wieder über den Strich. Über dem Strich auf der Sonnenseite der Tabelle steht der SSV Alsmoos-Petersdorf. Der Fusionsklub nutzte den Ausrutscher des SC Griesbeckerzell. In der kommenden Woche treffen die Kontrahenten zum Nachholspiel aufeinander.

TSVRehling – BC Aichach 1:5

Die Last, die den Aichachern nach dem Schlusspfiff von den Schultern gefallen ist, ist eigentlich nicht aufzuwiegen. Zu groß war der Druck nach acht sieglosen Spielen für die junge Mannschaft geworden. Interimstrainer Martin Brunner hatte sich im Vorfeld der Partie einen Befreiungsschlag erhofft. Und der ist gelungen. Von Beginn an waren die Gäste das spielbestimmende Team, wobei die erste große Chance die Rehlinger hatten. Einen Freistoß von Marco Baur parierte BCA-Keeper Peter Rinauer stark. Als die Lechrainer gerade etwas besser im Spiel waren, schickte Max Schmuttermair Sturmpartner Marcus Wehren auf die Reise, der eiskalt die Führung erzielte. In die Pause konnten sich die ersatzgeschwächten Gastgeber noch retten, in Durchgang zwei schlug sich dann die Überlegenheit der Aichacher auch im Ergebnis nieder. Schon kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Wehren nach schönem Pass von Christian Kapl auf 2:0. Zwei Minuten später war die Partie mit der Gelb-Roten Karte für Rehlings Bernd Sauer entschieden. Zweimal Arsim Kadirolli und Wehren mit seinem dritten Treffer machten den Sieg perfekt. Fast alle Tore fielen nach dem gleichen Muster. Die Lechrainer bekamen keinen Druck auf den Passgeber und standen zu hoch. Die Konsequenz war, dass die Aichacher Angreifer Tempo aufnehmen konnten und leichtes Spiel hatten. Marco Baur besorgte zwischenzeitlich den Ehrentreffer. TSV-Trainer Sebastian Kalkbrenner war entsprechend bedient: „Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. Wir haben alles vermissen lassen. Aichach war auch von der Einstellung und vom Kampf das bessere Team. Die wollten den Sieg, wir nicht. Mit so einer Leistung gewinnst du in dieser Liga kein Spiel.“ Der 32-Jährige will jetzt aber nicht zu viel hineininterpretieren. „Klar ist das bitter für uns. Wir hatten uns so viel für das Spiel vorgenommen, aber wir konnten die Leistung aus dem Hinspiel nicht abrufen. Wir hatten viele Verletzte und sind jetzt froh, dass Winterpause ist. Im Frühjahr greifen wir wieder an, dann hoffentlich mit fitten Spielern.“ Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt lediglich vier Punkte. (sry-)

Lechhausen – TSV Friedberg 0:2 Dem Tabellenführer TSV Friedberg ist die Revanche für die erst vor wenigen Wochen erlittene Niederlage gegen Schlusslicht DJK Lechhausen gelungen. Allerdings brauchten die Friedberger Fans Geduld, denn erst in der zweiten Hälfte setzten sich die Schützlinge von Ali Dabestani entscheidend durch. Bis dahin war es ein mäßiges Spiel. Lechhausen zeigte sich äußerst aggressiv mit Pressing-Versuchen und der TSV Friedberg fand kein Mittel, die Mauer zu durchbrechen. Die Platzherren hatten keine einzige Torchance und verlegten sich auf die Unterbindung des Spielflusses des Tabellenführers. Der versäumte es, in der 45. Minute in Führung zu gehen, als Coskun Bür maßgerecht auf Marcel Pietruska servierte, der Kopfball aber über die Latte strich. Nach dem Wechsel machten die Friedberger mehr Dampf. Dreimal rettete DJK-Torhüter Michael Lienhardt großartig, ehe Michael Pfeifer per Kopfball die Weichen Richtung Sieg stellte. Die nun offensiver werdenden Lechhauser liefen mehr und mehr in Konter. Und der eingewechselte Fabian Franz machte schließlich mit einer feinen Einzelleistung den Sieg perfekt. (pt)

TSVPöttmes – BC Rinnenthal 1:7 Tore schießen leicht gemacht, unter diesem Motto lief das Heimspiel des Pöttmes gegen den BC Rinnenthal. Nicht weiter verwunderlich, da sich nach dem Heimspiel gegen den SSV Petersdorf zwei weitere Spieler verletzten. So mussten Spieler aus der zweiten Mannschaft und A-Jugend Spieler aushelfen. Die machten ihre Sache zwar nicht schlecht, aber gegen die gestandene Kreisligamannschaft aus Rinnenthal war man dann doch überfordert. So war das Spiel bereits zur Pause nach Toren von Tobias Friedl (9.), Alexander Demel (16. und 40.) und Martin Oswald (45.) entschieden. Die Hausherren waren zu harmlos, Rinnenthal zeigte schöne Spielzüge. Auszeichnen konnte sich TSV-Keeper Kevin Baierl, der einen Schuss von Oswald gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Nach der Pause legten Marco Suraurer und Oswald zwei weitere Treffer nach (47./52.), ehe Trainer Mariusz Suszko der Ehrentreffer gelang (72.) Den Schlusspunkt setzte Matthias Reisinger per sattem Schuss aus 20 Metern mit dem 7:1 für die Gäste (76.) (prwe)

Griesbeckerzell – Gerolsbach 0:1

Jede Serie findet irgendwann einmal ein Ende. Der SC Griesbeckerzell schaffte das Kunststück, gleich neun Punktspiele in Folge ungeschlagen zu überstehen. Doch am Sonntag fanden die Zeller ihren Meister und kassierten mit einem 0:1 im Heimspiel gegen den FC Gerolsbach die erste Niederlage seit dem 9. September (2:3 in Münster) und die zweite überhaupt in dieser Runde. Sebastian Limmer verwertete in der 64. Minute einen langen Ball zum Tor des Tages. Benedikt Oswald, der Pressewart des SCG, äußerte sich eindeutig: „War eine ganz schlechte Leistung von uns heute. Der Torwart (Alexander Schindele) war unser bester Mann, ich denke, das besagt schon einiges. Gerolsbach hatte die besseren Chancen, wir waren zu harmlos.“ Ganz am Ende sah Philipp Sturm wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte. Nach dieser verdienten Niederlage erwartet der SC Griesbeckerzell, der als Vizemeister der Saison 2017/18 gestern Platz zwei abgeben musste, am nächsten Sonntag den SSV Alsmoos-Petersdorf zum Spitzenspiel. Oswald ist trotz allem zuversichtlich: „Das müssen wir gewinnen. Ich denke, dass unsere Burschen sich da wieder zusammenreißen.“ (jeb)

Alsmoos-Pet. – Langenmosen 1:0

Die meisten Fußballer sehnen in wenigen Tagen den Beginn der Winterpause regelrecht herbei. In der Mannschaft des SSV Alsmoos-Petersdorf wird das nicht unbedingt so sein. Denn deren 1:0-Heimerfolg über die DJK Langenmosen war bereits der sechste Sieg in Serie. Mathias Benesch erzielte in der 6. Minute den entscheidenden Treffer. Er nahm eine Ablage von Marco Lechner mit seinem starken linken Fuß direkt und beförderte so den Ball in die Maschen. „Man kann zufrieden sein mit dem momentanen Lauf“, kommentierte Frank Echter vom SSV den sechsten „Dreier“ hintereinander und fuhr dort: „In meinen Augen war es ein verdienter Sieg, auf alle Fälle.“ Die DJK Langenmosen ließ nichts unversucht, um Stefan Simonovic aus dem Spiel zu nehmen. „Unsere Abwehr war sehr gut gestanden“, stellte Echter fest. Daher blieb der SSV zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor. Diese kleine Serie hätte Florian Wenger in der Startphase beinahe zunichtegemacht. Er zog mit voller Wucht ab, scheiterte aber an Torhüter Phillip Schreier. Damit rückte der SSV Alsmoos-Petersdorf zum ersten Mal in dieser Saison auf den zweiten Rang vor, der am Ende der Runde zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Keine schlechte Ausgangsbasis für das Jahresfinale am kommenden Sonntag in Griesbeckerzell. (jeb)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren