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Fußball-Bezirksliga

22.02.2019

Roland Bahl kehrt beim TSV Aindling als Trainer zurück

Roland Bahl war bis August 2017 Trainer beim TSV Aindling. Jetzt kehrt der Coach zurück ans Schüsselhauser Kreuz.
Bild: Sebastian Richly

Der Ex-Coach geht im Sommer am Schüsselhauser Kreuz in seine zweite Amtszeit. Benjamin Woltmann wird Bahls Co-Trainer.

Sieben Spiele absolviert und dabei nur drei Punkte geholt: Nach dieser Abwärtsentwicklung trennte sich der TSV Aindling im Sommer 2017 von Trainer Roland Bahl. Nun führt ihn der Weg zurück ans Schüsselhauser Kreuz – am Donnerstagabend wurde die Mannschaft darüber informiert, dass Bahl ab Sommer wieder in der Verantwortung steht. Benny Woltmann wird ihn als spielender Co-Trainer unterstützen.

„Ich hätte das vor einigen Woche nicht gedacht“, kommentierte Bahl die aktuelle Entwicklung. Seit rund zwei Wochen liefen Gespräche über ein mögliches Comeback: „Es war für mich überraschend, dass der TSV Aindling noch mal auf mich zukam. Wir haben das Ganze analysiert, es gab einen kritischen Austausch. Von den viereinhalb Jahren war das Überwiegende positiv.“ Bahl hatte im Januar 2013 seine Tätigkeit für die Aindlinger aufgenommen. „Wir sind nicht im klassischen Streit auseinandergegangen“, blickt Bahl zurück auf den Sommer 2017: „Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft einen anderen Trainer brauchte, eine andere Ansprache. Klar ist man frustriert, wenn man scheitert.“

Fußball: Warum der TSV Aindling keinen Spielertrainer holt

In der Zwischenzeit war Roland Bahl für keinen Verein tätig, sondern engagierte sich im DFB-Stützpunkt in Adelsried für talentierte Jugendliche: „Für einen Trainer ist es auch ganz gut, wenn man mal etwas anderes macht.“ Nun wird er in Aindling in die Kaderplanung für die neue Runde einbezogen: „Aindling ist ein Traditionsverein und hat es in der Bezirksliga nicht leicht. Der Verein möchte zeitnah eine Klasse höher kommen, das ist ein Ziel.“ Er geht davon aus, dass auch Herbert Wiest, mit dem er früher beim FC Augsburg in einem Team kickte, in den nächsten Monaten sich daran orientieren wird.

Josef Kigle, Vorstand Spielbetrieb, berichtet, dass der Kontakt zu Bahl nie abgerissen ist: „Wir haben viel aufgearbeitet. Ich denke, dass das die beste Lösung ist. In der Mannschaft ist das gut angekommen.“ Dass die Personalie nicht überall auf Beifall stößt, vermag Kigle nicht zu beeindrucken: „Die schimpfen auch dann, wenn wir den Guardiola holen.“ Bahl hat die Mannschaft kürzlich bereits beobachtet, er soll auch zuschauen, wenn am Sonntag gegen den TSV Schwabmünchen getestet wird. Und warum hat der Verein nicht wie viele andere Bezirksligisten keinen Spielertrainer engagiert? Darauf hat Kigle eine einfache Antwort: „Der war nicht bezahlbar. Ich weiß nicht, wie andere Vereine das machen.“ Daher sei dieses Thema gleich erledigt gewesen. Günter Kratzer bleibt als Trainer für die Torhüter zuständig. Keine Veränderungen gibt es beim Team II. Dort heißen die Trainer auch 2019/20 Thomas Grammer und Sascha Söllner.

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