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Langweid/Gersthofen

17.05.2019

Auf der B2 staut sich der Verkehr

Geduld war am Freitag auf der Bundesstraße 2 zwischen Langweid und Gersthofen gefragt. Immer wieder kam es zu Stauungen.
Bild: Marcus Merk

Bei Langweid wird es eng. Und am nächsten Freitag kann sich das Ganze wiederholen. 

Schimpfen, fluchen, hupen – es half alles nichts. Wer am Freitag in den Stoßzeiten morgens und mittags auf der Bundesstraße 2 unterwegs war, durfte es nicht eilig haben. Zwischen Langweid und Gersthofen kam es immer wieder zu Stauungen. Mitunter dauerte es 20 bis 30 Minuten, bis Auto- oder Lastwagenfahrer an der Engstelle vorbei waren.

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Der Grund: In diesem Bereich gibt es eine Baustelle. Auf einer Strecke von 3,5 Kilometern wird ein neuer Fahrbahnbelag aufgebracht. Die Arbeiten laufen immer nur am Wochenende. Allerdings wird die Baustelle schon am Donnerstagabend eingerichtet. Das hat zur Folge, dass der Verkehr am Freitag auf die Gegenfahrbahn umgeleitet wird. Es steht somit für jede Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Es soll an vier Wochenenden gearbeitet werden

Der Freitag wird übrigens noch einige Zeit lang der Stautag auf der Bundesstraße 2 bleiben. Laut Auskunft des Straßenbauamtes soll an vier Wochenenden gearbeitet werden. Ob es somit am nächsten Freitag wieder zu Staus auf der B2 im Bereich Langweid kommt, steht aber noch nicht fest. Denn die Arbeiten können nur dann einen neuen Fahrbahnbelag aufbringen, wenn das Wetter schön ist. Somit entscheiden die Bauexperten erst Mitte nächster Woche, ob am Wochenende wieder gearbeitet wird.

  • Lechbrücke Im nördlichen Bereich des Landkreises gibt es eine weitere große Baustelle. Es ist die Lechbrücke, die saniert wird. Die Vollsperrung der Strecke zwischen Meitingen und Thierhaupten wurde zwei Wochen verlängert und läuft nun bis Ende Mai. Der Grund: Bei den Bauarbeiten wurde im Abbruchmaterial Spuren von Asbest gefunden. Die Verantwortlichen befürchteten, dass eine große Menge des abgetragenen Betons – rund 300 Tonnen – belastet sein könnten. Doch dem ist nicht so. Das teilte Stefan Scheckinger vom Bauamt mit. Dennoch müssen die 300 Tonnen fachgerecht entsorgt werden, da sie Teer enthalten.

Scheckinger geht davon aus, dass die Strecke Anfang Juni einspurig freigegeben werden kann. Eine Ampel wird dann den Verkehr in diesem Bereich regeln. (elhö)

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