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Der Radweg ist oft ein Leidensweg

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Kommentar Von Angela David
11.06.2018

Natürlich brauchen wir eine Alternative zum Autoverkehr. Wer etwa täglich aus dem Umland nach Augsburg pendelt, ist genervt.

Verstopfte Straßen und Staus. Wenn dann auf der B17 noch ein Unfall passiert, liegen die Nerven blank. Doch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist man je nach Wohnort auch nicht schneller, zudem kann es ganz schön ins Geld gehen.

Ist das Fahrrad also die Lösung? Nicht unbedingt. Nicht nur, dass viele Radwege Löcher haben und letztlich wieder auf der viel befahrenen, stinkigen Straße enden. Der Arbeitsalltag der meisten Menschen lässt sich mit einer längeren Fahrt bei jedem Wetter auch kaum vereinbaren. Oder haben Sie Lust, immer Wechselklamotten fürs Büro mitzunehmen, sich auf der Toilette umzuziehen und frisch zu machen? Von der Helmfrisur mal ganz abgesehen ...

Und unser Wetter ist unbeständig: Morgens schon schwül-warm und schweißtreibend, dafür lässt einen das näherkommende Donnergrollen abends hektisch in die Pedale treten.

So lange es also bei den Firmen keine überdachten Fahrradstellplätze, Umkleideräume und eine gute Vernetzung von Rad und Zug gibt, bleibt der Radweg für viele ein Leidensweg, den es zu vermeiden gilt. Zum Artikel

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