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Gersthofen

04.12.2019

Gersthofer Stadträte feiern auswärts Weihnachten

Auch wenn das Wirtshaus zum Strasser vor der Türe liegt – die Gersthofer Politik zieht’s heuer mit dem Shuttlebus nach Augsburg.
Bild: Marcus Merk (Archiv)

Auch wenn das Wirtshaus zum Strasser vor der Türe liegt – die Gersthofer Politik zieht’s heuer mit dem Shuttlebus nach Augsburg.

Jedes Jahr gibt’s für die Gersthofer Stadträte, Altstadträte und ihre Partner eine Weihnachtsfeier. Heuer findet diese im Kesselhaus in Augsburg statt und nicht etwa im in der Gersthofer Stadtmitte gelegenen Wirtshaus zum Strasser. Das hat seinen Grund.

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Am Maifeiertag vor vier Jahren wurde das Wirtshaus zum Strasser mitten in Gersthofen nach längerem Umbau und Renovierung wieder eröffnet. Einen Millionenbetrag investierte die Stadt damals, um den „Ratskeller“ in eine zeitgemäße Form zu bringen. Und das nur mit bedingtem Erfolg: Der erste neue Pächter, die Betriebsgesellschaft ST Gastro GmbH, meldete genau zwei Jahre später Insolvenz an.

Als Wirt in die Bresche gesprungen

Danach wurde das Wirtshaus an die Brauerei Kühbach verpachtet, die wiederum einen Unterpächter als Wirt engagierte: Dieser, Christian Baumiller, zog sich schließlich Mitte 2019 aus dem Wirtshaus zurück, weil er sich nur noch seinem Lokal „Andechser“ in Mering widmen wollte. Nun ist Antonio Balzano, der bereits bei beiden Wirten zum Servicepersonal gehörte, als Wirt in die Bresche gesprungen.

Gersthofer Stadträte feiern auswärts Weihnachten

Für die Stadtrats-Weihnachtsfeier wurde aber dennoch das Kesselhaus ausgesucht. Dies sei aber keinesfalls eine Missachtung der Gersthofer Traditionswirtschaft, betont Bürgermeister Michael Wörle: „Der Stadtrat hält seine Weihnachtsfeier jedes Jahr in einem anderen Lokal ab.“ 2018 sei dies sehr wohl der Strasser gewesen. „Zuvor waren wir aber auch schon mal im Ballonmuseum oder bei den Spezialitätenköchen im Wittelsbacher Land.“ Wo die Weihnachtsfeier abgehalten wird, werde bereits zum Anfang eines Jahres entschieden.

„Die Stadt lässt den Strasser nicht im Stich“

Wörle: „Die Stadt lässt den Strasser nicht im Stich.“ So finden dort jeweils die Seniorenweihnachtsfeiern sowie das Fest für die jährlichen Ehejubilare statt, die beide von der Stadt ausgerichtet werden. „Außerdem gehen Teile des Stadtrats fast nach jeder Sitzung noch einmal dorthin“, so Wörle weiter.

Außerdem bedeute die auswärtige Stadtratsfeier auch keinen Verlust für den Gersthofer Wirt: „Dort ist jetzt in der Vorweihnachtszeit sowieso viel Betrieb mit Adventsfeiern und dergleichen“, so Wörle weiter. Die Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter des Rathauses findet regelmäßig in der Stadthalle statt. „Wir habe heuer gut 300 Anmeldungen, so viele Menschen bekommen wir woanders nicht so leicht unter.“

Die Kosten für die Weihnachtsfeier sind ebenso wie diejenigen des Stadtratsausflugs im Stadtrats-Etat des Gersthofer Haushalts vorgesehen. Damit die Stadträte nicht fahren müssen, wird nach einem ökumenischen Gottesdienst in St. Emmeram ein Shuttlebus zum Kesselhaus eingesetzt.

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