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Sportlerehrung

16.03.2018

Höchstleistungen über alle Generationen

Die sportlichen Botschafter des Landkreis Augsburg wurden bei der Sportlerehrung ausgezeichnet. Im Bild die Geehrten der 1. Stufe Gold.

In Stadtbergen werden die sportlichen Botschafter des Landkreises ausgezeichnet

Wenn Sportarten wie Bankdrücken, Boccia, Faustball, Fechten, Synchronschwimmen, Squash oder Tanzen im Mittelpunkt stehen, dann passiert das in aller Regel nicht vor dem heimischen Fernseher. Während dort das Champions-League-Rückspiel zwischen Besiktas Istanbul und Bayern München übertragen wurde, ging im Stadtberger Bürgersaal die Sportlerehrung des Landkreises Augsburg über die Bühne. Und dort stehen gewöhnlich andere Sportarten als der allgegenwärtige Fußball im Rampenlicht. „Ü0ber 140 Ehrungsanträge sind im Landratsamt eingegangen“, berichtete Barbara Wengenmeir, die neue Sportbeauftragte des Landratsamtes. Die Nervosität bei ihrer Premiere steigerte sich zusätzlich, als kurz vor Beginn der Veranstaltung der Beamer streikte. Doch rechtzeitig konnten die Namen, Erfolge und Bilder der Athleten an die Wand projiziert werden.

Als „Vereinskind“ sei es für die ehemals in der 2. Bundesliga aktive Handballerin eine besondere Ehre, erstmals Sportlerinnen und Sportler auszeichnen zu dürfen: „Ihr habt es verdient, hier auf der Bühne zu stehen. Und bei der nächsten Crunchtime denkt ihr einfach an diesen Moment, dann geht das Training wieder leichter.“

Respekt und Anerkennung zollte Landrat Martin Sailer den sportlichen Botschaftern des Landkreises: „Es wurden Höchstleistungen quer durch alle Generationen erbracht.“ Er blickte aber auch hinter die Kulissen: „Vor den Erfolgen steht oft jahrelanges Training.“ Sailer dankte auch allen Trainern, Betreuern oder Eltern, allen Ehrenamtlichen, die dies erst möglich machten. „Die Gesellschaft lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“, zitierte er Adolph Kolping. Ganz wichtig sei es auch, Misserfolge zu verarbeiten: „Man muss nach dem Hinfallen wieder aufstehen!“

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Ob es am Bayern-Spiel im Fernsehen oder an der Grippewelle lag – viele der Geehrten glänzten durch Abwesenheit. Eher respektlos wurde empfunden, dass sich andere sofort wieder verabschiedeten, sobald sie ihre Ehrengabe in Empfang genommen hatten.

Für ein Raunen im Saal sorgte Heinrich Lange, der bereits zum 61. Mal das Deutsche Sportabzeichen in Gold abgelegt hatte und dafür von Berthold Heubeck vom BLSV beglückwünscht wurde.

Die teilweise elegant gekleideten Anwesenden aber genossen die Auszeichnung und den Applaus des Publikums – vor allem die Aktiven der Dance Gallery Königsbrunn, die den größten Fanklub in den Bürgersaal mitgebracht hatten, durften sich über Jubelstürme freuen.

Gerne hätte man von den teilweise in ihr adrettes Tanzoutfit gewandeten Protagonisten noch Kostproben ihres Könnens gesehen. Die Tänzerinnen der TSG Stadtbergen lockerten den Abend auf, bevor es zur Stärkung ans Büfett ging.

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